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Umwelt, Forschung & Energiepolitik
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03.september2010 Linksrheinisches
Komitee gegen Strahlengefahr
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26.Juni2010 Jülicher
Nachrichten
Jülich. An dem
Streckenabschnitt 220 auf den Gleisen der Rurtalbahn haben
eine Handvoll Atomkraft-Gegner am Samstag schon einmal die
Aktionsform der Sitzblockade geübt. An einer solchen sollen
sich, nach Meinung der Aktionisten, die Jülicher Bürger
beteiligen, wenn die geplanten und genehmigten
Atommülltransporte von Jülich ins Zwischenlager beginnen.
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18.Juni2010 Linksrheinisches
Komitee gegen Strahlengefahr
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Anti Atom Aktion in Jülich |
Das
Linksrheinische Komittee gegen Strahlengefahr (LiKoS) lädt ein zu
einer Antiatom-Demofahrt auf der geplanten Bahntransportstrecke der
AVR-Castoren des Jülicher Schrottreaktors nach Ahaus. Nachdem die
möglichen Straßen für Atomtransporte aus Jülich und Duisburg nach
Ahaus im Januar Ziel eines Antiatomcorsos waren, wollen wir nun das
erste Stück der Bahnstrecke, die nette, kleine RURTALBAHN
demonstrativ und informativ befahren:
Sa. 26.6.: Treffpunkt Jülich Bahnhof 11.00, Auftaktkundgebung,
Abfahrt 11:42,
11:45 Abstecher auf das Stichgleis, das vom Bahnhof
"Forschungszentrum" in das FZ-Gelände führt und schon technisch
aufgemöbelt worden ist, 12:45 Weiterfahrt nach Düren, Ankunft 13:02,
Abschlusskundgebung vor dem Bahnhof. Bei Interesse danach
Weiterfahrt Richtung Süden zum Stausee Obermaubach, dort gemeinsames
Antiatompicknick/Kaffeetrinken mit Wie-weiter-Diskussion. (Bei
Zeitknappheit geht das auch in Düren direkt)
Abfahrt von Köln Hbf 9:47, Umstieg in Düren 9:20 Richtung Jülich
oder nachfragen bei
koelnergegenstrom@riseup.de
Abfahrt von Linnich mit der Rurtalbahn nach Jülich 10:28
Abfahrt von Aachen 9:41 Bushof Linie 11
Die Aktion wird nur verschoben, wenn es in Strömen gießt.
Kontakt auch zum Erhalt von Flugblättern als Mail oder direkt: s.o.
und O177/8986174
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11.Juni2010 MÜNSTERLÄNDISCHEN
ANTI-AKW-INITIATIVEN
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„Atommülllagerung
komplett auf Prüfstand stellen“ |
Mit ein wenig
Erleichterung haben die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
sowie die Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland die
Ankündigung der Bezirksregierung Münster aufgenommen, dass es im
Juni noch keinen Atommülltransport nach Ahaus geben soll. Damit
verschieben sich die Atommülltransporte inzwischen um ein halbes
Jahr. Noch im November 2009 hatte die GNS von „Anfang 2010“ als
geplantem Transportbeginn gesprochen, im Januar teilte die GNS
bereits mit, sie liege „in den Startlöchern“.
„Nun hat die GNS alle Genehmigungen erhalten, doch der
Transportbeginn verschiebt sich überraschend erneut – warum? Muss
die GNS ihre in Duisburg, Jülich, Karlsruhe und anderswo
gelagerten Atommüllfässer womöglich erst nach den kürzlich
festgelegten „endgültigen“ Einlagerungsbedingungen für das
geplante Endlager Konrad neu verpacken, bevor die
Atommülltransporte nach Ahaus starten können? Wenn ja, wann sollen
die ersten Fässer „endlagerfähig“ verpackt sein? Und wann ist nun
tatsächlich mit den ersten Atommülltransporten nach Ahaus zu
rechnen,“ fragt Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.
„Das Bundesamt für
Strahlenschutz und die Bezirksregierung Münster sollten die
neue Atempause für Ahaus nutzen und die Atommülltransporte
nach Ahaus komplett aussetzen, um die Atommülllagerung
komplett auf den Prüfstand zu stellen. Ahaus löst nicht die
Entsorgungsprobleme für den deutschen Atommüll. Das gilt erst
recht für die 152 Castoren aus dem Forschungszentrum Jülich,
die ab März 2011 nach Ahaus transportiert werden sollen.
Außerdem erwarten wir von der scheidenden Landesregierung in
Düsseldorf einen kompletten Status-Bericht über die geplante
Atommüllentsorgung an den NRW-Atomstandorten in Ahaus, Gronau,
Duisburg, Jülich, Würgassen und Hamm,“ forderte Matthias
Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Die Anti-Atomkraft-Initiativen rufen für den 20. Juni zu einem
Sonntagsspaziergang am Zwischenlager Ahaus unter dem Motto
„Atomtransporte stoppen – Atomausstieg jetzt“ auf. Am 3. Juli
ist zudem ein landesweites Anti-Atom-Treffen in Duisburg
geplant.
Weitere Infos: www.kein-castor-nach-ahaus.de, www.sofa-ms.de,
www.urantransport.de,
www.duisburg-atomfrei.de
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25.April 2010 Hanni
Popiel, DIE LINKE Niederzier
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Landesweite Anti Atom Proteste am 24.April |
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Am
24.April fanden Bundesweite Demos gegen Atomkraft statt. In
Brunsbüttel waren es 120 000 Personen die da demonstrierten.
In Brockdorf waren es 25 000 Personen und in Ahaus 6000
Menschen. Die derzeit regierenden PolitikerInnen werden
zum Umdenken kommen müssen, anhand solch einer Präsenz der
Menschen.
Es kann nicht sein das die Kernenergie, die so viel
radioaktiven Rückstände produziert, am Leben erhalten wird.
Die Kernenergie ist überholt und sie ist überflüssig. Es gibt
genug erneuerbare Energien die man nutzen könnte auch im Sinne
unserer Kinder. Denn wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand
zur Pflicht.
Deshalb war auch die Resonanz der Bevölkerung so gut. Zudem
spielte das Wetter sehr gut mit. Die Sonne lachte nur so vom
Himmel als wollte sie sagen ich bin auch noch da. Bei der Demo
waren sehr viele junge Menschen anwesend die gegen die
Atomkraft demonstrierten. Sie wollen nicht in einer Welt leben
die Radioaktive verseucht ist. Eins sollten wir uns merken,
die Natur braucht uns nicht aber wir die Natur. Eine Energie
deren Abfälle man nicht entsorgen kann sollte man nicht
betreiben.
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17.April 2010 Linksrheinische
Komitee gegen Strahlengefahr
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Anti- Atom Podium am 17.April
in Düren |
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Anti-Atom-Podium- Samstag,
17.04.2010 | 16.00
Uhr:
Am 17. April 2010 fand in Düren aus Anlass
der für den 24.4. geplanten Proteste gegen die Pläne, die
Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern und den Atommüll
unter anderem in Ahaus zwischen zulagern in Düren ein Anti-
Atom Podium statt. Dabei stand natürlich auch die
bevorstehende Landtagswahl in NRW im Zenit der anwesenden
AtomkraftgegenerInnen. Das linksrheinische Komitee gegen
Strahlengefahr und die LINKE aus Aachen sowie Jülich
analysierten die gegenwärtige Energiepolitik. Der Energiepolitische
Sprecher der NRW- LINKEN und Kandidat für den Landtag,
Michael Aggelidis verwies auch auf die Zusammenhänge
zwischen den Interessen der Energiekonzerne und dem
Ausgang der Landtagswahlen für NRW. Rainer Drzymalla von der
Kölner Gruppe „Gegenstrom" stellte in einem Vortrag sehr
anschaulich gerade, dass es sich beim so genannten genannte
„Brennstoffkreislauf“- von der
Urangewinnung über Anreicherung und die Atomanlagen in NRW
bis zur "Zwischenlagerung" verbrauchter radioaktiver Stoffe
"um eine tödliche Spirale" handelt. Peter Kämmerling,
Sprecher der Ökologischen Plattform NRW und des AK Umwelt
des KV Aachen stellte in seinem Referat die Bedeutung der
alternativen Energiegewinnung vor. Im Anschluss fand eine
rege Diskussion, vor allem über den geplanten Windpark rund
um Titz und die Zukunft alternativer Energiegewinnung
statt. Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass es bei
der Energiegewinnung und dem Energieverbrauch dringend einer
Kehrtwende bedarf und dass DIE LINKE als einzige
Partei in NRW entsprechende Konzepte in ihrem Wahlprogramm
vorgelegt hat.
Pressebericht
Aachener Zeitungsverlag, 23.4.10 |
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18.März 2010
DIE LINKE NRW
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Doppeltes Spiel im Pinkwart- Ministerium?
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16.März 2010
DIE LINKE Jülich
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Reaktorbehälterzwischenlager
genehmigt! |
Die
Kölner Bezirksregierung hat in einem Schreiben vom 9.März
2010 der LINKEN Jülich mitgeteilt, dass sie die Genehmigung
für den Betrieb des Reaktorbehälterzwischenlagers (RB-ZL)
für den verstrahlten AVR- Reaktorblock mit Wirkung vom
01.03.2010 erteilt hat. Die Genehmigung mit ihrem
vollständigen Inhalt nebst Begründung liegt ab Montag, 15.
März, zwei Wochen lang bei der Stadt Jülich, Bauordnungsamt,
Zimmer 311, Große Rurstraße 17, 52428 Jülich, montags bis
freitags 8.30 bis 12 Uhr, donnerstags 14 bis 18 Uhr zur
allgemeinen Einsichtnahme aus.
Inzwischen wurde
bekannt, dass der Wissenschafts-Staatssekretär von Minister Pinkwart (FDP), Michael Stückradt, auch
stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der Forschungszentrum
Jülich GmbH (FZJ) ist - also eigentlich den Antragsteller
für den geplanten Transport der 152 hochverstrahlten
Castorbehälter von Jülich nach Ahaus vertritt! Während das
Pinkwart- Ministerium nun laut Münsterlandzeitung
behauptete, er habe in seiner Aufsichtsratsfunktion
geschrieben, stellte der Ahauser Bürgermeister klar, dass es
sich um einen offiziellen Brief aus dem
Innovationsministerium handelte. Der Staatssekretär
vermischt also seine Funktionen und versuchte, seine
Doppelfunktion zu verschweigen. (Quelle:
BI
SOFA Münster)
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01.02.2010, 17:35 Jülicher
Zeitung online:
«Die
Linke» beantragt Kinderkrebsstudie in der Region Jülich
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Jülich. «Die Linke» Jülich
hat beim Rat der Stadt einen Antrag eingereicht, die ehemaligen
Betreiber des AVR-Versuchsreaktor, aufzufordern, eine
Kinderkrebsstudie nach den Kriterien der Universität Mainz in der
Jülicher Region in Auftrag zu geben...
weiter lesen
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22.Februar2010
BI "AKW- NEE", Aachen
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LINKSRHEINISCHES KOMITEE GEGEN STRAHLENBELASTUNG GEGRÜNDET: |
AktivistInnen aus Köln, Aachen und
Niederzier/ Jülich haben am "20. Februar 2010 in Jülich das
"Linksrheinische Komitee gegen Strahlenbelastung" gegründet.
06.Februar2010
Die Regierung der Republik Bolivien
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Weltkonferenz der Völker
über den Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde |

Die Republik Bolivien teilt mit, dass
der bolivianische Präsident Evo Morales Ayma eine
"Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte von
Mutter Erde", vom
20. - 22. April
2010 in
die Stadt Cochabamba einberufen hat.
Indem wir berücksichtigen, dass der Klimawandel
eine reale Bedrohung für die Existenz der Menschheit, die
Lebewesen und unserer Mutter Erde darstellt, wie wir heute wissen;
indem wir auf die große Gefahr hinweisen, die für Inseln,
Küstengebiete, Gletscherzonen des Himalaya, der Anden und der
Gebirge der Welt, die Erdpole, heiße Zonen wie Afrika,
Wasserquellen, Bevölkerungsgruppen, die von wachsenden
Naturkatastrophen bedroht sind, Pflanzen, Tiere und Ökosysteme im
allgemeinen bestehen... . weiter
lesen...
(Foto: mit freundl. Genehmigung der Botschaft der Republik
Bolivien)
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24. Januar 20109
DIE LINKE Jülich
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Autobahnaktion gegen Atomtransporte setzte ein Zeichen ! |
Die
Autobahnaktion der Münsterländer Bürgerinitiative gegen
Atomtransporte nach Ahaus, die von verschiedenen
Umweltorganisationen, den GRÜNEN und der LINKEN unterstützt wurde,
hat ein klares Zeichen in Richtung Schwarz- Gelb gesetzt: Die etwa
150 Demonstranten, die an der
Abschlusskundgebung am 23.1.10 in Jülich teilnahmen, forderten
sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Sowohl der aktuelle
Störfall in Gronau als auch die bereits 1988 erfolgte
Kontaminierung des Erdreiches unter dem Versuchsreaktor in Jülich
wären Beweis genug, dass die Atomenergie niemals beherrschbar sein
wird. Der Energiepolitische Sprecher der NRW- LINKEN, Michael
Aggelidis, unterstrich in seiner Rede auf dem Jülicher Markt, "dass
es nur eine Lösung geben kann, wenn auch die Machtpositionen der
Energiemonopole, die auch für das Scheitern von Kopenhagen die
Verantwortung tragen, gebrochen wird." DIE LINKE schließt sich der
Forderung nach sofortigem Atomausstieg an und wird sich auch an den
Protesten gegen die Urananreicherung am 24.1.10 in
Gronau
beteiligen.
DIE LINKE im Jülicher Rat hat einen Antrag
an den Stadtrat gestellt, der die ehemaligen Betreiber des AVR-
Forschungsreaktors auffordert, eine Kinderkrebsstudie in der
Jülicher Region in Auftrag zu geben.
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22. Januar 20109 DIE LINKE Jülich
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Störfall 1988? DIE LINKE Jülich
verlangt umfassende Aufklärung |
Im Jahr 1988 gab es beim Betrieb
des AVR- Versuchreaktors in Jülich einen Störfall, bei dem
der Boden unter dem Standort mit radioaktiven Material kontaminiert wurde. DIE LINKE Jülich verlangt sowohl
von der zuständigen Bundesbehörde als auch von den ehemaligen
Betreibern des AVR eine lückenlose Aufklärung darüber, was 1978 passiert
ist und welche Gefahr für die Jülicher Bevölkerung damals und
heute ausgegangen ist bzw. ausgeht! Außerdem hat DIE LINKE im
Jülicher Stadtrat inzwischen beantragt, dass die ehemaligen
Betreiber des AVR aufgefordert werden sollen, eine
Kinderkrebsstudie in Auftrag zu geben .... weiter
lesen
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20. Januar 20109 DIE
LINKE Jülich
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DIE LINKE unterstützt die Aktion der Bürgerinitiative
„Münsterland gegen Atomanlagen“ |
Pressemitteilung, DIE LINKE Jülich
DIE LINKE
unterstützt die Aktion der Bürgerinitiative „Münsterland gegen
Atomanlagen“ am 23. Januar 2010, die unter dem Motto „Dem Castor
entgegen“ einen Autokorso vom Ahaus über Duisburg zum Jülicher
Forschungszentrum beinhaltet. Als Abschluss der Aktion, die sich vor
Allem gegen die Zwischenlagerung von Castorbehältern in Ahaus- auch
mit radioaktiven Brennelementen aus dem Jülicher Forschungszentrum-
wendet, findet gegen 15 Uhr eine Abschlusskundgebung auf dem
Jülicher Markt statt.
Der
Energiepolitische Sprecher und Kandidat der Partei DIE LINKE auf der
Landesliste für die Landtagswahlen in NRW, Michael Aggelidis, der
auf der Kundgebung in Jülich die Position der Partei zur verfehlten
Energiepolitik darlegen wird, äußerte dazu: „Statt die Laufzeiten
der Kern- und Braunkohlekraftwerke zu verlängern, muss vor allem die
regenerative Energiegewinnung weiter gefördert werden. Es ist
unverantwortlich, eine Technologie voranzutreiben, die nicht
beherrschbar ist und deren Hinterlassenschaft künftigen Genrationen
aufgebürdet wird. Um hier eine Umsteuerung zu erreichen, ist es auch
erforderlich, die Machtstellung der Energiemonople zu brechen“.
Der Stadtverordnete der Jülicher LINKEN, Siegfried Faust, der
bereits zum Genehmigungsverfahren für die Zwischenlagerung des AVR
Behälters in Jülich im November 2008 seine Skepsis in der Frage des
Umganges mit den nuklearen Hinterlassenschaften der
Versuchsreaktoren zum Ausdruck gebracht hatte, sieht sich angesichts
der neuesten Erkenntnisse, die Vertreter des Forschungszentrums
gegenüber den Mitgliedern des Jülicher Stadtrates offenlegten, darin
bestätigt.
DIE LINKE schließt sich der Forderung der Atomkraftgegner „Keine
Änderungsgenehmigung für neuen Atommüll nach Ahaus" an und erwartet
jetzt, dass die Bürgerinnen und Bürger umfassend über alle den
atomaren Müll betreffenden Vorhaben und deren Risiken aufgeklärt
werden.
06. Januar 20109 DIE
LINKE Altkreis Jülich
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DIE LINKE fordert Aufklärung, was
mit den Castoren in Jülich passieren soll |
Auf
Anfrage
des
Stadtverordneten der Partei DIE LINKE im Jülicher Rat, ob der Stadt
bekannt sei, ob in absehbarer Zeit Transporte von atomaren Müll der
ehemaligen Kernforschungsanlage Jülich in das Zwischenlager Ahaus
stattfinden sollen, antwortete der Bürgermeister nach Rücksprache
mit dem FZJ am 21. Dezember 2009, dass solche Transporte nicht
geplant seien.
Eine
entsprechende Anfrage der Fraktion der GRÜNEN im Bundestag wird von
den GRÜNEN allerdings so interpretiert, dass "die 152 Castor
Behälter“, in denen derzeit hochradioaktive Brennelemete auf dem
Gelände des Jülicher Forschungszentrums (FZJ) zwischengelagert
werden, „schon bald in das Zwischenlager Ahaus transportiert werden"
sollen.
Im Widerspruch
dazu soll der inzwischen abgebaute hochverstrahlte AVR-
Reaktorbehälter in "auf der grünen Wiese" in Jülich "eingelagert“
werden (siehe Artikel "Einwendungen gegen das
Genehmigungsverfahren" vom 30.12.2008, Unten, grau unterlegt).
Als Reaktion auf
die unbefriedigende Antwort des FZJ und der Stadt auf die Anfrage
des Jülicher Stadtverordneten der LINKEN hat die Fraktion der GRÜNEN
im Jülicher Rat beantragt, dass auf der nächsten Ratssitzung am 18.
Februar 2010 ein Vertreter des FZJ zur Lagerung der 152 Castoren vor
dem Stadtrat Auskunft erteilen muss.
DIE LINKE im
Jülicher Rat fordert nachdrücklich, dass die Öffentlichkeit in
Jülich und der Aachener Region lückenlos über die Problematik der
Zwischenlagerung sowohl von radioaktiv verseuchten Müll als auch dem
verstrahlten AVR- Behälter in Kenntnis gesetzt wird.
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08.Dezember 2009 Initiative:
"Kein Castor nach Ahaus"
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Atomtransporte
nach Ahaus ab 2010 erwartet!
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Am 11.11.09 wurde bereits die Einlagerung von
mittel- und schwach-radioaktivem Abfall aus dem Betrieb und dem
Abbau alter Atomanlagen genehmigt. Diese Transporte könnten noch
in diesem Jahr rollen. Vor Ablauf der Genehmigungsfrist 2019 soll
der gesamte angelieferte Atommüll von Ahaus in den Schacht Konrad
bei Salzgitter zur Endlagerung gekippt werden! Und auch aus
Jülich möchten die Betreiber des Brennelementelagers Ahaus weitere
Castoren in Ahaus einlagern. Ein Genehmigungsantrag zur
Einlagerung für 152 Castorbehälter vom Typ THTR/AVR sei beim
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gestellt worden, ist bis jetzt
aber noch unvollständig. Die
Castorbehälter sind derzeit auf dem Gelände des
Kernforschungszentrum Jülich "zwischengelagert"..
Anfrage
der LINKEN im Jülicher Rat dazu an den Bürgermeister der Stadt
Jülich als PDF- Datei
Seit 2006 laufen beim Bundesamt für
Strahlenschutz Genehmigungsanträge für 150 Transportbehälter aus
La Hague (Frankreich) vom Typ TGC36. Die Anträge sind eingereicht,
aber noch unvollständig. Außerdem müssen für
die Zwischenlagerung eigene Behälter entwickelt werden. Laut BfS
ist der Zeitraum des Transportbeginns noch nicht abzusehen. Mehr:
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/
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Presseartikel: veröffentlicht in den Jülicher Nachrichten (AZV),
30.Juli 2009, Seite 15
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"ATOMMÜLL-
LAGER AUF DEM MARKT" |
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-
Dannenberg macht mit einer krassen Performence auf die strahlenden
Hinterlassenschaften der Atomenergienutzung aufmerksam. Sofortiger
Ausstieg gefordert (von SIMONE
DOLFUS)
Jülich. Die Farbkombination Schwarz-gelb ist den
Atomkraftgegnern der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg (Gorleben) in mehrfacher Hinsicht nicht geheuer.
Einerseits wird mit dieser Farbkombination vor radioaktivem Material
gewarnt.
andererseits ist die dahinter
stehende politische Konstellation keine Wunschvorstellung für die
niedersächsischen Aktivisten, die mit ihrem «Anti-Atom-Bus» auf
dem Jülicher Marktplatz Station machten.
Dort suchten sie nach einem geeigneten Platz, um Atommüll
abzuladen, warben mit schwarz-gelben Sammlbüchsen um den
radioaktiven Müll der Passanten. Mit ihrer Performance will die
Bürgerinitiative darauf aufmerksam machen, dass niemand den
Atommüll vor der Haustüre haben will. Aber die Umweltschützer
wollen auch darstellen, wie aus ihrer Sicht willkürlich Gutachten
über vermeintlich sichere Zwischen- und Endlager erstellt werden.
Gerhard Harder von der BI Lüchow-Dannenberg spricht sogar von
«gekauften Gutachtern». «Das Herbeischaffen von Rohstoffen wie
Uran verursacht Riesenschäden, der Betrieb der Atomkraftwerke ist
nicht sicher - und anschließend weiß keiner, wohin mit dem Müll»,
klagt Harder.
Gerade in Jülich, wo die Reaktoren quasi vor der Haustür stünden,
wolle man die Menschen für die Probleme der Atomkraft
sensibilisieren. «Hier gibt es eine extreme Verstrahlung des AVR-
Reaktors. Der atomare Müll wird hier momentan in einer simplen
Industriehalle gelagert, der weder gegen Terroranschläge noch
gegen Flugzeugabstürze gesichert ist», beschwert sich Martina
Haase von der Aachener Initiative «AKW - nee!».
Ab 2011 rechnen die Umweltaktivisten auch für Jülich mit Blockaden
wie in Gorleben, da ab diesem Zeitpunkt der Jülicher Müll ins
Zwischenlager Ahaus transportiert werden soll. «Ein Endlager für
den nuklearen Müll gibt es übrigens bis heute weltweit nicht»,
ergänzt Harder.
Viel Geld im Spiel
Harder und Haase verweisen darauf, dass bei der Verlängerung der
Laufzeiten von Atomkraftwerken viel Geld im Spiel ist. «50 bis 100
Milliarden Euro könnten die Betreiber dann zusätzlich einsammeln!»
Man versuche deshalb gezielt, die Menschen über die Möglichkeiten
alternativer Energiequellen zu täuschen.
«Heute können wir mit regenerativen Energien bereits 18 Prozent
des Strombedarfs decken. Dabei hieß es vor zehn Jahren noch: Die
Regenerativen sind reine Spielerei und kommen nie über zwei
Prozent hinaus!», erinnerte Gerhard Harder an die damalige
«Propaganda» der Kraftwerksbetreiber. Für Harder, Haase und die
anderen Aktivisten, gibt es nur ein Ziel: Atomausstieg sofort.
Deshalb sind sie bereits seit vier Wochen auf Tour durch
Deutschland und angrenzende Nachbarländer, um am 5. September in
Berlin einzutreffen. Dort soll eine Großdemonstration auf die
Missstände aufmerksam machen. Dem Protest auf dem Jülicher
Marktplatz hatte sich indes die örtliche «Linke» angeschlossen.
«Eine Technik, die man nicht beherrscht, darf man nicht weiter
betreiben», so Manfred Penners, Sprecher der Jülicher «Linken».
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Grafik:
AK Umwelt, DIE LINKE Aachen
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DIE LINKE
Jülich,
Siegfried
Faust, 30.12.2008
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Einwendung gegen das
Genehmigungsverfahren für den Abriss und die Verlagerung des
Forschungsreaktorbehälters AVR: |
Die Partei DIE LINKE
Jülich hatte gegenüber der Bezirksregierung Einwendungen gegen das
Genehmigungsverfahren für den Abriss und die Verlagerung des AVR-
Behälters und für den Bau der Reaktorzwischenlagerstätte (RBZL)
vorgebracht.
DIE LINKE
Jülich protestiert sowohl gegen das Genehmigungsverfahren für den Abriss
des Reaktorblockes (RB) als auch gegen die Verlagerung des AVR-
Behälters des Forschungszentrums Jülich (FZJ) und den Bau der
"Reaktorzwischenlagerstätte".
Begründet wurden die
Einwendungen unter Anderem mit der Sorge, dass die geplante
Reaktorzwischenlagerstätte weder gegen eventuelle Flugzeugabstürze noch
gegen Erdbeben gesichert sei. Die Tatsache, dass Jülich beispielsweise
sehr oft von AWAC- und schweren Transportflugzeugen der NATO in geringer
Höhe überflogen wird sowie die tektonische Besonderheit der "Jülicher
Scholle" unterstreichen diese Sorge.
Außerdem sorgt das
Vorhaben, bei der Lagerung des Reaktorblockes (RB) im RBZL entstehendes
Wasserstoffgas in Druckluftbehälterflaschen abführen zu wollen, für
einigen Klärungsbedarf.
Beide
Genehmigungsverfahren wurden zwar in der örtlichen Presse angekündigt
und konnten in Amtsblättern eingesehen werden - die Partei DIE LINKE
bemängelt aber, dass die Problematik durch die viel zu kurz angesetzte
Auslegezeit den Bürgerinnen und Bürgern nicht in vollem Umfang
verständlich gemacht wurde. Außerdem wurden die Kommunen der betroffenen
Region, einschließlich Belgien und den Niederlanden, nicht über das
Vorhaben der Reaktorzwischenlagerung im Jülicher Umland in Kenntnis
gesetzt.
Beim Erörterungstermin zum Genehmigungsverfahren am
24.November 2008 im Aachener Eurogress verteidigten die Bezirksregierung
sowie VetretrInnen des Jülicher Forschungszentrums und des TüV Rheinland
die Genehmigungsverfahren für den Abriss und die Zwischenlagerung des
AVR Reaktorblockbehälters gegenüber den Einwendern
So wurde von einem
Vertreter des FZJ die Ansicht vertreten, dass durch die inzwischen
durchgeführte komplette Verfüllung des Raktorblockbehälters mit
Porenleichtbeton die Vertrahlungsgefährdung, die vom AVR-RB ausgehen
könnte, auf ein seiner Meinung nach akzeptables Minimum reduziert
wurde. Eine Vertreterin des TüV- Rheinland stufte die
Wahrscheinlichkeit, dass der RBZL durch ein Erdbeben betroffen werde
könnte, als unbedenklich ein. Die Bedenken der LINKEN Jülich,
dass sich das RBZL innerhalb des direkten Start- und Landekorridors des
US- Air Force- Stützpunktes Geilenkirchen befände und die über Jülich
oft weit unterhalb der vorgeschriebenen 600 Meter Flughöhe fliegenden
NATO- Jets nicht nur ein großes Gefahrenpotential für die Einwohner der
Stadt sondern dann auch zusätzlich noch eine direkte Vertrahlungsgefahr
als Folge eines Absturzes ( z.B. im Landeanflug) in sich bergen, wurden
vom TüV als "statistisch falsch" dargestellt. Jülich befände sich nicht
in einem Flugkorridor, da der Stützpunkt der US- Air- Force weiter als 25
Kilometer entfernt wäre!
DIE LINKE
Jülich hat diese unverantwortliche Darstellung massiv kritisiert. In der
TV- Sendung Lokalzeit des WDR Aachen am 25.11.2008 konnte der Sprecher
der LINKEN Jülich, Siegfried Faust, den Standpunkt seiner
Partei, vor allem zur Situation der Tiefflüge der NATO-Flugzeuge über dem
Jülicher Stadtgebiet, öffentlichkeitswirksam vortragen.
Eine abschließende
Erklärung der Bezirksregierung in dieser Angelegenheit liegt noch nicht
vor, DIE LINKE Jülich wird aber die Umsetzung des RB des AVR
kritisch beobachten.
In der Konsequenz hat sich DIE
LINKE Jülich vorgenommen, in der nächsten Legislatur im Jülicher
Stadtrat sowohl die Durchführung einer wissenschaftlichen
Kinderkrebsstudie in der Region Jülich zu beantragen bzw. einzufordern als auch darauf hin zu
wirken, dass die Landes- und die Bundesregierung die US- Air- Force
auffordert, sich künftig strikt an die vorgeschriebenen Luftkorridore
und Flughöhenzu zu halten sowie das das Ablassen von
Kerosin über dem Jülicher Stadtgebiet künftig generell zu unterbleiben
hat. Dies Punkte wurden deshalb in das Wahlprogramm der LINKEN
Jülich für die Kommunalwahlen 2009 übernommen. |
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