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  •  2004 / 2005:  Nachdem sich mit den Rödingern Petra Bittner (2000) und Peter Bittner (1999) sowie Siegfried Faust aus Jülich 2004 Linke aus dem Dürener Nordkreis der PDS angeschlossen hatten und im Frühjahr 2005 erstmalig mit dem Ladtagswahlkampf der Wirkungsgrad der PDS auf Jülich ausgedehnt wurde (Beate Küpper wurde als Direktkandidatin für den Dürener Nordkreis zur LTW 05 gewählt), gründete sich offiziell und als logische Konsequenz am 15. Juni 2005 im Dürener KOMM- Zentrum die Basisgruppe "PDS- Offene Liste Altkreis Jülich" als eine der ersten linksrheinischen Stadtverbände dieser Partei. Gründungsmitglieder waren damals Beate Küpper, Petra  Bittner und Siegfried Faust (die gleichzeitig den ersten SprecherInnenrat bildeten) sowie Peter Bittner. Außerdem arbeiteten Beate Küpper und Siegfried Faust als Sachkundige Bürger in der damaligen Kreistagsfraktion "PDS/Offene Liste Düren" aktiv mit. Unterstützt wurde die Jülicher Basisorganisation auch durch zwei Jülicher AktivistInnen von Cuba si (Free the Miami 5), die nicht in der PDS organisiert waren. Ziel der Gründung war es vorrangig, zu einem Zeitpunkt, als die Agenda 2010 propagiert und Hartz IV eingeführt wurden, eine Struktur im Dürener Nordkreis aufzubauen und Partei PDS als einzige regionale parteipolitische Kraft für Frieden und soziale Gerechtigkeit zu etablieren.
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  • Ebenfalls bereits im Juni 2005 wurde das eigene Internetportal "PDS-Offene Liste Jülich" online eingestellt (Foto von der Home Page aus dem Jahr 2008, bis dahin als "www.pdsjuelich.realhomepage.de" mit über 24.000 Zugriffen in 3 Jahren äußerst erfolgreich etabliert)
  • Am 28.Juli 2005 erfolgte bereits die "Feuertaufe" für den jungen Stadtverband: Zur ersten Pressekonferenz im Jülicher KuBa, die eigentlich dazu dienen sollte, den jungen Ortsverband der Öffentlichkeit vorzustellen, wurden auch ein Vertreter der späteren 2. Quellpartei der heutigen LINKEN, der WASG, Winfrid Gößling eingeladen. Vertreter beider Parteien präsentierten sich damit zum ersten mal gemeinsam in der Öffentlichkeit des Kreises Düren. Dabei konnten damals noch bestehende Differenzen, vor allem in der Friedenpolitik, nicht verdeckt werden. Alles in Allem machten aber die "frischgebackenen" PDS- Funktionäre Küppers und Faust eine recht gute Figur, was damals auch von der örtlichen Presse gewürdigt wurde ( Artikel "Jülicher Nachrichten" vom 29.Juli 2005 hier als PDF)
  • Ebenfalls im Juli 2005 beschloss die Jülicher Basisorganisation sich in "DIE LINKE. PDS Altkreis Jülich" umzubenennen.
  • Nach einem kämpferischen und intensiven Wahlkampf zur damals vorgezogenen Bundestagswahl 2005 erreicht DIE LINKE, die als gemeinsame Liste für DIE LINKE. PDS und WASG angetreten war, auf Anhieb ein sehr gutes Ergebnis. Der Direktkandidat des Kreises Düren, Paul Schäfer, zog über die Landesliste von NRW in den Bundestag ein.
  •  2006 / 2007: Nach insgesamt 4 zum Teil sehr erfolgreichen Wahlkämpfen begann auch DIE LINKE. PDS in Jülich, sich mit der geplanten Fusion zwischen PDS und WASG auseinanderzusetzen. Mehrere Mitglieder beteiligten sich an den Diskussionen um die Programmatik der künftigen gemeinsamen Partei. Außerdem wurde Siegfried Faust 2006 in den LandessprecherInnenrat der   LAG betrieb&gewerkschaft NRW gewählt. Diese Position übte er bis  Ende 2008 aus. So fand unter Anderem bereits 2005 ein Landestreffen der gewerkschaftspolitischen Arbeitsgemeinschaft im Jülicher Kulturbahnhof statt. Ebenfalls 2007 beschäftigte sich DIE LINKE Jülich unter Anderem mit der Problematik der Leiharbeit im Kreis Düren und mit Tendenzen der Aufweichung des Datenschutzes. Außerdem wurde die Aktion Kreisverband DIE LINKE Heinsberg und der niederländischen SP Roermond gegen die mutwillige Verwahrlosung des Klosters St. Ludwig in Vlodrop (NL) unterstützt.
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  • Am 20 und 21. Oktober 2007 fand in Gladbeck der Gründungsparteitag der Partei DIE LINKE. NRW statt. Damals nahmen 3 MitgliederInnen aus dem Jülicher Stadtverband an diesem, für DIE LINKE in NRW historischen Ereignis teil. Ebenfalls 2007 wurde in Düren der Kreisverband DIE LINKE Düren gegründet.
  •  2008 / 2009: 2008 wurde der Schwerpunkt auf die Realisierung der Kommunalwahl 2009 gelegt. Ziel war es, in Fraktionsstärke in den Jülicher Stadtrat einzuziehen. So wurde am 26.April 2008 in der Bürgerhalle des Jülicher Ortsteiles Bourheim die Jülicher Basisgruppe in Anwesenheit des Bundestagsabgeordneten Paul Schäfer und des heutigen Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko feierlich in den Stadtverband DIE LINKE Altkreis Jülich umgewandelt. Dem neu gewählten SprecherInnenrat der die Kommunen Linnich, Niederzier, Titz und die Stadt Jülich umfassenden Regionalstruktur gehörten Petra Bittner, Hanni Popiel, Paul Nelles, Manfred Penners, Siegfried Faust und Jörg Penners an.
  • Ebenfalls 2008 beteiligte sich DIE LINKE an einer Protestveranstaltung, die unter anderem  von Amnesty International, Pax Christi, Terre des Hommes und anderen Organisationen gegen das G8 Gipfeltreffen in Deutschland auf dem Jülicher Kirchplatz durchgeführt wurde.
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  • Ende 2008 legte DIE LINKE Jülich Widerspruch gegen das Genehmigungsverfahren für den Abriss und die Zwischenlagerung des verstrahlten AVR- Reaktors "auf der Grünen Wiese" in Jülich ein. Zwar wurden im Zuge des Anhörungsverfahrens im November 2008 die Einwände der Atomkraftgegner und der Linken nicht berücksichtigt, es ist aber gemeinsam mit den Bürgerinitiativen gelungen, die Öffentlichkeit für diese Thema zu sensibilisieren (www.dielinke-juelich.de/umwelt.htm) .

  • Im November 08 veranstalteten DIE LINKE Aachen und DIE LINKE Jülich aus aktuellem Anlass eine gemeinsame Informationsveranstaltung zur sich anbahnenden Wirtschafts- und Bankenkrise. Die Bundestagsabgeordnete Ulla Lötzer und der Angehörige des Bundesvorstandes der Partei DIE LINKE Thies Gleis informierten über Ursachen und Hintergründe des weltweiten Desasters.

  • Am 11.März 2009 wählte die Jülicher LINKE ihre KandidatInnen für die Kommunalwahl. Neben der Besetzung aller 19 Wahlbezirke in der Stadt wurden Siegfried Faust und Manfred Penners auf die Spitzenplätze der Reserveliste für den Stadtrat gewählt. Außerdem wurde beschlossen, dass Faust für das Amt des Jülicher Bürgermeisters kandidiert. Fast gleichzeitig wurde dieses Internetportal als moderne Weiterführung der recht einfachen Home Page von 2005 eingestellt.

  • Anlässlich der Europawahl 2009 veranstaltete DIE LINKE Jülich gemeinsam mit dem Ortsverband Eschweiler und dem Kreisverband Aachen eine Wahlkampfveranstaltung mit der Kandidatin für das EU- Parlament Ruth Firmenich. Sowohl für die EU- Wahl als auch für die kommunal- und Bundestagswahlen, die alle 2009 stattfanden, führte DIE LINKE Jülich zahlreiche Infostände in Jülich und in den umliegenden Kommunen durch.

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  • Im Sommer 2009 begrüßte DIE LINKE Jülich die Aktivisten der Bürgerinitiative aus Gorleben in Jülich. Von den Gästen wurde auf dem Jülicher Marktplatz eine "Anti- Atom- Performance" aufgeführt.

  • Bei den Kommunalwahlen 2009 erreichte DIE LINKE mit einem Ergebnis von 3,1 Prozent nicht ihr Ziel, in Fraktionsstärke in das Jülicher Rathaus einzuziehen. Der linke Kandidat für das Amt des Bürgermeisters kam dagegen auf gute 4,3 Prozent der Stimmen. Das Ergebnis der Kommunalwahlen sorgte aber dafür, dass mit Siegfried Faust ein Vertreter der Partei als "Einzelkämpfer" die Interessen der Partei im Jülicher Stadtrat hochhält. Seit Beginn der neuen Legislatur hat DIE LINKE in Jülich 3 Anträge und eine Anfrage eingereicht (www.dielinke-juelich.de/kommunal.htm). Dabei ist ein Antrag angenommen worden, einem Antrag folgte eine einstimmige Resolution des Stadtrates und die Anfrage eröffnete dem Rat die Möglichkeit, sich im Januar 2010 auf dem Gelände des FZJ über die Absichten der weiteren Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle zu informieren.

  • Bei den Bundestagswahlen wurde in Jülich ein sehr gutes Ergebnis eingefahren: Mit 7,9 Prozent erreichte DIE LINKE ihr bisher bestes Ergebnis in der Stadt. Der Aachener Kandidat Andrej Hunko, den die Jülicher LINKE aktiv unterstützte, schaffte den Einzug über die Landesliste in den Bundestag.

  • Am 23. Oktober 2009 wählte die Jülicher LINKE einen neuen Sprecherinnenrat (siehe Mitte dieser Internetseite).

  • Ende 2009 stellte DIE LINKE Jülich eigene Seiten in den sozialen Onlinenetzwerken twitter und facebook ein.


  •  2010   Im Januar 2010 fragte DIE LINKE im Stadtrat nach, ob bekannt sei, wann und in welchem Umfang Atomtransporte von Jülich in das Zwischenlager Ahaus transportiert werden sollen. Gemeinsam mit den GRÜNEN wurde erreicht, dass am 19. Januar 2010 der Stadtrat auf dem Gelände des Jülicher Forschungszentrums über entsprechende Pläne informiert wurde. Bericht aus der Jülicher Zeitung: "Jülicher Castoren rollen nach Ahaus" (20.1.10)

  •              Am 23.1.10 veranstalteten Bürgerinitiativen aus dem Münsterland unter dem Motto "Dem Castor entgegen"( Jülicher Nachrichten" 25.1.10): Atommüll-Transport: Protestdemo in Jülich) einen Autobahnkorso, der von Ahaus über Duisburg nach Jülich führte. Auf der Abschlusskundgebung auf dem Jülicher Markt bekundete auch DIE LINKE sehr eindrucksvoll, dass sie für den sofortigen Atomausstieg eintritt. Da inzwischen immer mehr Einzelheiten über einen Störfall am AVR Versuchsreaktor im Jahr 1978 bekannt wurden, hat DIE LINKE im Jülicher Stadtrat beantragt, dass die ehemaligen Betreiber des AVR eine Kinderkrebstudie in Auftrag geben sollen, um endlich Aufklärung über die gesundheitlichen Folgen, die dieser Störfall wie der gesamte Betrieb der Versuchsreaktoren bei der Bevölkerung im Jülicher Land hervorgerufen haben könnte.

  • Auch im Jülicher Stadtrat kann DIE LINKE nach den ersten 100 Tagen auf Erfolge zurückblicken: So wurde der parallel zu einem ähnlichen Antrag der "Jamaika"- Konstellation im Rat gestellt LINKE Antrag, einen Bürgerausschuss ins Leben zu rufen, umgesetzt. Einem Antrag der LINKEN, die Bundesregierung aufzufordern, die Unterkunftskosten für SGB II EmpfängerInnen nicht abzusenken, folgte im Dezember 09 eine einstimmig vom Rat beschlossene Resolution. Darüber, dass die Anfrage der LINKEN zu Castortsransporten mit zu einer Umsteuerung bei der Informationsveröffentlichung des Jülicher Forschungszentrums beigetragen hat, wurde hier bereits ausführlich eingegangen. Der ebenfalls bereits erwähnte Antrag der LINKEN, die ehemaligen Betreiber des AVR- Forschungsreaktors aufzufordern, eine Kinderkrebsstudie für die Region in Auftrag zu geben wurde- ebenfalls einstimmig! - am 9.2.10 vom Haupthauschuss des Jülicher Stadtrates beschlossen. Lediglich mit dem Antrag, einen Frauenbeirat für Jülich ins Leben zu rufen, scheiterte der Vertreter der LINKEN im Stadtrat an den bestehenden Mehrheitsverhältnissen.

  • LINKE Ratsarbeit ist nicht vergeblich:  Musikschule: Sozialermäßigung von 90 % bleibt! Die für die Jülicher Musikschule geltende Sozialermäßigung für Kinder und Jugendliche von Empfängern von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB II und SGB XII von 90 Prozent bleibt bestehen: das ist das Ergebnis der Abstimmung über die neue Gebührenordnung der Jülicher Musikschule vom Stadtrat am 25.März 2010. In einem weitergehenden Antrag der SPD Fraktion, den die JÜL Fraktion und der LINKE Vertreter unterstützen, wurde eine linear abfallende Sozialermäßigung für Kinder aus solchen Familien beschlossen, deren Familieneinkommen nur knapp über dem SGB II Satz liegt. Die vorgeschlagene Absenkung des "normalen" Einzelunterrichtes um 4,50 Euro wurde vom Rat mit großer Mehrheit abgelehnt.    weiter lesen

  • Im Zuge des Landtagswahlkampfes 2010 veranstaltete DIE LINKE Jülich gemeinsam mit dem KV Aachen, der AG Umwelt Aachen und dem Linksrheinischen Komitee gegen Strahlengefahr ein Anti Atom Podium in Düren.  Pressebericht Aachener Zeitungsverlag, 23.4.10

    Infostand , April 2010

    Unser PPP: (Petra und Paul beim Plakatieren)

    Landtagswahl NRW, Frühjahr 2010

 

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