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   2004 / 2005:  Nachdem sich mit den Rödingern Petra Bittner (2000) und Peter Bittner (1999) sowie Siegfried Faust aus Jülich 2004 Linke aus dem Dürener Nordkreis der PDS angeschlossen hatten und im Frühjahr 2005 erstmalig mit dem Ladtagswahlkampf der Wirkungsgrad der PDS auf Jülich ausgedehnt wurde (Beate Küpper wurde als Direktkandidatin für den Dürener Nordkreis zur LTW 05 gewählt), gründete sich offiziell und als logische Konsequenz am 15. Juni 2005 im Dürener KOMM- Zentrum die Basisgruppe "PDS- Offene Liste Altkreis Jülich" als eine der ersten linksrheinischen Stadtverbände dieser Partei. Gründungsmitglieder waren damals Beate Küpper, Petra  Bittner und Siegfried Faust (die gleichzeitig den ersten SprecherInnenrat bildeten) sowie Peter Bittner. Außerdem arbeiteten Beate Küpper und Siegfried Faust als Sachkundige Bürger in der damaligen Kreistagsfraktion "PDS/Offene Liste Düren" aktiv mit. Unterstützt wurde die Jülicher Basisorganisation auch durch zwei Jülicher AktivistInnen von Cuba si (Free the Miami 5), die nicht in der PDS organisiert waren. Ziel der Gründung war es vorrangig, zu einem Zeitpunkt, als die Agenda 2010 propagiert und Hartz IV eingeführt wurden, eine Struktur im Dürener Nordkreis aufzubauen und Partei PDS als einzige regionale parteipolitische Kraft für Frieden und soziale Gerechtigkeit zu etablieren.
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  • Ebenfalls bereits im Juni 2005 wurde das eigene Internetportal "PDS-Offene Liste Jülich" online eingestellt (Foto von der Home Page aus dem Jahr 2008, bis dahin als "www.pdsjuelich.realhomepage.de" mit über 24.000 Zugriffen in 3 Jahren äußerst erfolgreich etabliert)
  • Am 28.Juli 2005 erfolgte bereits die "Feuertaufe" für den jungen Stadtverband: Zur ersten Pressekonferenz im Jülicher KuBa, die eigentlich dazu dienen sollte, den jungen Ortsverband der Öffentlichkeit vorzustellen, wurden auch ein Vertreter der späteren 2. Quellpartei der heutigen LINKEN, der WASG, Winfrid Gößling eingeladen. Vertreter beider Parteien präsentierten sich damit zum ersten mal gemeinsam in der Öffentlichkeit des Kreises Düren. Dabei konnten damals noch bestehende Differenzen, vor allem in der Friedenpolitik, nicht verdeckt werden. Alles in Allem machten aber die "frischgebackenen" PDS- Funktionäre Küppers und Faust eine recht gute Figur, was damals auch von der örtlichen Presse gewürdigt wurde ( Artikel "Jülicher Nachrichten" vom 29.Juli 2005 hier als PDF)
  • Ebenfalls im Juli 2005 beschloss die Jülicher Basisorganisation sich in "DIE LINKE. PDS Altkreis Jülich" umzubenennen.
  • Nach einem kämpferischen und intensiven Wahlkampf zur damals vorgezogenen Bundestagswahl 2005 erreicht DIE LINKE, die als gemeinsame Liste für DIE LINKE. PDS und WASG angetreten war, auf Anhieb ein sehr gutes Ergebnis. Der Direktkandidat des Kreises Düren, Paul Schäfer, zog über die Landesliste von NRW in den Bundestag ein.

     2006 / 2007: Nach insgesamt 4 zum Teil sehr erfolgreichen Wahlkämpfen begann auch DIE LINKE. PDS in Jülich, sich mit der geplanten Fusion zwischen PDS und WASG auseinanderzusetzen. Mehrere Mitglieder beteiligten sich an den Diskussionen um die Programmatik der künftigen gemeinsamen Partei. Außerdem wurde Siegfried Faust 2006 in den LandessprecherInnenrat der   LAG betrieb&gewerkschaft NRW gewählt. Diese Position übte er bis  Ende 2008 aus. So fand unter Anderem bereits 2005 ein Landestreffen der gewerkschaftspolitischen Arbeitsgemeinschaft im Jülicher Kulturbahnhof statt. Ebenfalls 2007 beschäftigte sich DIE LINKE Jülich unter Anderem mit der Problematik der Leiharbeit im Kreis Düren und mit Tendenzen der Aufweichung des Datenschutzes. Außerdem wurde die Aktion Kreisverband DIE LINKE Heinsberg und der niederländischen SP Roermond gegen die mutwillige Verwahrlosung des Klosters St. Ludwig in Vlodrop (NL) unterstützt.

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  • Am 20 und 21. Oktober 2007 fand in Gladbeck der Gründungsparteitag der Partei DIE LINKE. NRW statt. Damals nahmen 3 MitgliederInnen aus dem Jülicher Stadtverband an diesem, für DIE LINKE in NRW historischen Ereignis teil. Ebenfalls 2007 wurde in Düren der Kreisverband DIE LINKE Düren gegründet.

  •  2008 / 2009: 2008 wurde der Schwerpunkt auf die Realisierung der Kommunalwahl 2009 gelegt. Ziel war es, in Fraktionsstärke in den Jülicher Stadtrat einzuziehen. So wurde am 26.April 2008 in der Bürgerhalle des Jülicher Ortsteiles Bourheim die Jülicher Basisgruppe in Anwesenheit des Bundestagsabgeordneten Paul Schäfer und des heutigen Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko feierlich in den Stadtverband DIE LINKE Altkreis Jülich umgewandelt. Dem neu gewählten SprecherInnenrat der die Kommunen Linnich, Niederzier, Titz und die Stadt Jülich umfassenden Regionalstruktur gehörten Petra Bittner, Hanni Popiel, Paul Nelles, Manfred Penners, Siegfried Faust und Jörg Penners an.
  • Ebenfalls 2008 beteiligte sich DIE LINKE an einer Protestveranstaltung, die unter anderem  von Amnesty International, Pax Christi, Terre des Hommes und anderen Organisationen gegen das G8 Gipfeltreffen in Deutschland auf dem Jülicher Kirchplatz durchgeführt wurde.
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  • Ende 2008 legte DIE LINKE Jülich Widerspruch gegen das Genehmigungsverfahren für den Abriss und die Zwischenlagerung des verstrahlten AVR- Reaktors "auf der Grünen Wiese" in Jülich ein. Zwar wurden im Zuge des Anhörungsverfahrens im November 2008 die Einwände der Atomkraftgegner und der Linken nicht berücksichtigt, es ist aber gemeinsam mit den Bürgerinitiativen gelungen, die Öffentlichkeit für diese Thema zu sensibilisieren (www.dielinke-juelich.de/umwelt.htm) .

  • Im November 08 veranstalteten DIE LINKE Aachen und DIE LINKE Jülich aus aktuellem Anlass eine gemeinsame Informationsveranstaltung zur sich anbahnenden Wirtschafts- und Bankenkrise. Die Bundestagsabgeordnete Ulla Lötzer und der Angehörige des Bundesvorstandes der Partei DIE LINKE Thies Gleis informierten über Ursachen und Hintergründe des weltweiten Desasters.

  • Am 11.März 2009 wählte die Jülicher LINKE ihre KandidatInnen für die Kommunalwahl. Neben der Besetzung aller 19 Wahlbezirke in der Stadt wurden Siegfried Faust und Manfred Penners auf die Spitzenplätze der Reserveliste für den Stadtrat gewählt. Außerdem wurde beschlossen, dass Faust für das Amt des Jülicher Bürgermeisters kandidiert. Fast gleichzeitig wurde dieses Internetportal als moderne Weiterführung der recht einfachen Home Page von 2005 eingestellt.

  • Anlässlich der Europawahl 2009 veranstaltete DIE LINKE Jülich gemeinsam mit dem Ortsverband Eschweiler und dem Kreisverband Aachen eine Wahlkampfveranstaltung mit der Kandidatin für das EU- Parlament Ruth Firmenich. Sowohl für die EU- Wahl als auch für die kommunal- und Bundestagswahlen, die alle 2009 stattfanden, führte DIE LINKE Jülich zahlreiche Infostände in Jülich und in den umliegenden Kommunen durch.

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  • Im Sommer 2009 begrüßte DIE LINKE Jülich die Aktivisten der Bürgerinitiative aus Gorleben in Jülich. Von den Gästen wurde auf dem Jülicher Marktplatz eine "Anti- Atom- Performance" aufgeführt.

  • Bei den Kommunalwahlen 2009 erreichte DIE LINKE mit einem Ergebnis von 3,1 Prozent nicht ihr Ziel, in Fraktionsstärke in das Jülicher Rathaus einzuziehen. Der linke Kandidat für das Amt des Bürgermeisters kam dagegen auf gute 4,3 Prozent der Stimmen. Das Ergebnis der Kommunalwahlen sorgte aber dafür, dass mit Siegfried Faust ein Vertreter der Partei als "Einzelkämpfer" die Interessen der Partei im Jülicher Stadtrat hochhält. Seit Beginn der neuen Legislatur hat DIE LINKE in Jülich 3 Anträge und eine Anfrage eingereicht (www.dielinke-juelich.de/kommunal.htm). Dabei ist ein Antrag angenommen worden, einem Antrag folgte eine einstimmige Resolution des Stadtrates und die Anfrage eröffnete dem Rat die Möglichkeit, sich im Januar 2010 auf dem Gelände des FZJ über die Absichten der weiteren Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle zu informieren.

  • Bei den Bundestagswahlen wurde in Jülich ein sehr gutes Ergebnis eingefahren: Mit 7,9 Prozent erreichte DIE LINKE ihr bisher bestes Ergebnis in der Stadt. Der Aachener Kandidat Andrej Hunko, den die Jülicher LINKE aktiv unterstützte, schaffte den Einzug über die Landesliste in den Bundestag.

  • Am 23. Oktober 2009 wählte die Jülicher LINKE einen neuen Sprecherinnenrat (siehe Mitte dieser Internetseite).

  • Ende 2009 stellte DIE LINKE Jülich eigene Seiten in den sozialen Onlinenetzwerken twitter und facebook ein.


  •  2010   Im Januar 2010 fragte DIE LINKE im Stadtrat nach, ob bekannt sei, wann und in welchem Umfang Atomtransporte von Jülich in das Zwischenlager Ahaus transportiert werden sollen. Gemeinsam mit den GRÜNEN wurde erreicht, dass am 19. Januar 2010 der Stadtrat auf dem Gelände des Jülicher Forschungszentrums über entsprechende Pläne informiert wurde. Bericht aus der Jülicher Zeitung: "Jülicher Castoren rollen nach Ahaus" (20.1.10)

  •              Am 23.1.10 veranstalteten Bürgerinitiativen aus dem Münsterland unter dem Motto "Dem Castor entgegen"( Jülicher Nachrichten" 25.1.10): Atommüll-Transport: Protestdemo in Jülich) einen Autobahnkorso, der von Ahaus über Duisburg nach Jülich führte. Auf der Abschlusskundgebung auf dem Jülicher Markt bekundete auch DIE LINKE sehr eindrucksvoll, dass sie für den sofortigen Atomausstieg eintritt. Da inzwischen immer mehr Einzelheiten über einen Störfall am AVR Versuchsreaktor im Jahr 1978 bekannt wurden, hat DIE LINKE im Jülicher Stadtrat beantragt, dass die ehemaligen Betreiber des AVR eine Kinderkrebstudie in Auftrag geben sollen, um endlich Aufklärung über die gesundheitlichen Folgen, die dieser Störfall wie der gesamte Betrieb der Versuchsreaktoren bei der Bevölkerung im Jülicher Land hervorgerufen haben könnte.

  • Auch im Jülicher Stadtrat kann DIE LINKE nach den ersten 100 Tagen auf Erfolge zurückblicken: So wurde der parallel zu einem ähnlichen Antrag der "Jamaika"- Konstellation im Rat gestellt LINKE Antrag, einen Bürgerausschuss ins Leben zu rufen, umgesetzt. Einem Antrag der LINKEN, die Bundesregierung aufzufordern, die Unterkunftskosten für SGB II EmpfängerInnen nicht abzusenken, folgte im Dezember 09 eine einstimmig vom Rat beschlossene Resolution. Darüber, dass die Anfrage der LINKEN zu Castortsransporten mit zu einer Umsteuerung bei der Informationsveröffentlichung des Jülicher Forschungszentrums beigetragen hat, wurde hier bereits ausführlich eingegangen. Der ebenfalls bereits erwähnte Antrag der LINKEN, die ehemaligen Betreiber des AVR- Forschungsreaktors aufzufordern, eine Kinderkrebsstudie für die Region in Auftrag zu geben wurde- ebenfalls einstimmig! - am 9.2.10 vom Haupthauschuss des Jülicher Stadtrates beschlossen. Lediglich mit dem Antrag, einen Frauenbeirat für Jülich ins Leben zu rufen, scheiterte der Vertreter der LINKEN im Stadtrat an den bestehenden Mehrheitsverhältnissen.

  • LINKE Ratsarbeit ist nicht vergeblich:  Musikschule: Sozialermäßigung von 90 % bleibt! Die für die Jülicher Musikschule geltende Sozialermäßigung für Kinder und Jugendliche von Empfängern von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB II und SGB XII von 90 Prozent bleibt bestehen: das ist das Ergebnis der Abstimmung über die neue Gebührenordnung der Jülicher Musikschule vom Stadtrat am 25.März 2010. In einem weitergehenden Antrag der SPD Fraktion, den die JÜL Fraktion und der LINKE Vertreter unterstützen, wurde eine linear abfallende Sozialermäßigung für Kinder aus solchen Familien beschlossen, deren Familieneinkommen nur knapp über dem SGB II Satz liegt. Die vorgeschlagene Absenkung des "normalen" Einzelunterrichtes um 4,50 Euro wurde vom Rat mit großer Mehrheit abgelehnt.    weiter lesen

  • Im Zuge des Landtagswahlkampfes 2010 veranstaltete DIE LINKE Jülich gemeinsam mit dem KV Aachen, der AG Umwelt Aachen und dem Linksrheinischen Komitee gegen Strahlengefahr ein Anti Atom Podium in Düren.  Pressebericht Aachener Zeitungsverlag, 23.4.10

     

    Infostand , April 2010

    Unser PPP: (Petra und Paul beim Plakatieren)

    Landtagswahl NRW, Frühjahr 2010

 
A K T I O N Sparpaket: Annahme verweigert!Jülich: In Jülich wird die Annahme des Sparpaketes der Bundesregierung verweigert-das ist die Aussage einer  Aktion, mit der die Partei DIE LINKE Jülich am 5. August ein deutliches Zeichen setzte. Damit  beteiligten sich LINKE aus dem Dürener Nordkreis  auch  an der Sparpaket- Wette der Wülfrather LINKEN.  "Es reicht, die Banken verzocken unser Geld, und den Arbeitslosen wird dann der Rentenanspruch verweigert" kommentiert der Sprecher des Stadtverbandes Paul Nelles die Sparpläne der Bundesregierung. "Statt immer wieder den Ärmsten in die Tasche zu greifen, sollten endlich die zur Kasse gebeten werden, die für den Schlamassel verantwortlich sind" ergänzt der Jülicher Manfred Penners. mehr
 
Zu den aktuellpolitischen Themen hat DIE LINKE Jülich unter dem Motto "Eine neue Politik ist nötig" einen informativen Flyer erstellt. Darin gehen die Autoren sowohl auf bundespolitische Themen wie Sozialabbau, Hartz IV, "Gesundheitsreform", Rente erst ab 67, Integration, Bildung, veränderte Arbeitswelt usw. als auch auf kommunalpolitische Themen, die die Menschen in und um Jülich betreffen, ein.  zum Download (als pdf- Datei)
   
 
Stadt Jülich übernimmt auf Antrag der LINKEN Tariftreue in die Vergabeordnung: Nachdem DIE LINKE im Jülicher Rat am 19.3.2010 die Wiedereinführung von Tariftreue als Vergabekriterium beantragte, wurde von Seiten der Stadt Jülich unter Ergänzung Ziffer 1.5 der Dienstanweisung "Vergabeordnung" für öffentliche Aufträge unter anderem "der Bieter zu verpflichten, darauf zu achten, dass von Nachunternehmen deren ArbeitnehmerInnen ein Entgelt gezahlt wird, dass in Höhe und Modalitäten mindestens den Vorgaben desjenigen Tarifvertrages entspricht, an den das Unternehmen gebunden ist ..."  WEITERLESEN
   
  DIE LINKE Jülich beteiligte sich an der Demo in Gorleben am 6.10.2010 und in Ahaus am 12.12.2010
 
 

 Vom 7. bis zum 9. November haben zehntausende Menschen im Wendland gegen die Castortransporte und das Atommüllendlager Gorleben protestiert.
Auch Mitglieder der Partei DIE LINKE aus Aachen und Jülich waren mit dabei: Hubert Heck (Kreisvorstand DIE LINKE Aachen), Marika Jungblut (stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Städteregionstag Aachen), Darius Dunker (Kreissprecher DIE LINKE Aachen) und Siegfried Faust (DIE LINKE im Rat der Stadt Jülich) beteiligten sich an der Straßenblockade des Bündnisses "x-tausendmal-quer" bei Gorleben...     
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Die Castoren von Ahaus nach Majak wurden von Atomminister Röttgen "zunächst endgültig" abgesagt, doch der Widerstand im Münsterland ebbt nicht ab: Am 12.12. demonstrierten vor dem Atommülllager Ahaus 700 Leute gegen Atommüllexport und Atomtransporte und für den sofortigen Atomausstieg. Die Stimmung war sehr kämpferisch und von der rot-grünen Landesregierung wurden konkrete Stilllegungen von Atomanlagen in NRW gefordert...WEITERLESEN
   
 

 

   2011  DIE LINKE Jülich tritt dem Aktionsbündnis "STOP Westcastor.de" bei
   
 
  Der Stadtverband DIE LINKE Jülich hat beschlossen, dem  Anti- AKW Bündnis "Westcastor" beizutreten und sich aktiv am Widerstand gegen die ab 2011 geplanten Transporte von hochradioaktiven Atommüll vom Jülicher Zwischenlager in das Atommülllager Ahaus zu beteiligen. DIE LINKE Jülich lehnt die von schwarz- gelb beschlossenen Laufzeitverlängerungen der deutschen Kernkraftwerke ab und hat deshalb auch die Entscheidung des Jülicher LINKEN Stadtverordneten, einen entsprechenden Resolutionsantrag der Jülicher GRÜNEN zu unterstützen, ausdrücklich begrüßt. In Anbetracht der ungelösten Frage der Atommüllentsorgung sowie der generellen Gefahr, die von der Atomenergie ausgeht, verlangt DIE LINKE Jülich die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke!
   
 
  Am 30. Januar fand in Jülich eine Demonstration gegen die geplante Verschiebung von 152 hoch verstrahlten Castorbehältern in das Zwischenlager Ahaus statt. Etwa 500 DemonstrantInnen bekundeten ihren Unmut sowohl über diese Verschiebungsabsichten als auch gegenüber der  Schwarz- gelben Atompolitik. Gemeinsam mit den Jülicher Grünen hat der Stadtverband DIE LINKE Jülich diese Demo vorbereitet und organisiert. Während der Kundgebung vor dem Tor des Jülicher Forschungszentrums erklärten die beiden Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer (B90 /GRÜNE) und Andrej Hunko (DIE LINKE) ihre ablehnende Haltung zu den Castortransporten und zur deutschen sowie europäischen Atompolitik. Die Position der Münsterländer Anti Atom Bewegung vertrat Heiner Möller, Udo Bucholz aus Gronau prangerte die Praktiken der dortigen Urananreicherung an und für das ASW sprachen sich Martina Haase und Siegfried Faust gegen die Castorverlagerungspläne aus. Diese Demo hat ein eindrucksvolles Zeichen gegenüber den Verantwortlichen für die Transportpläne gesetzt: Kreuz und quer- geht nicht mehr!
 
   
Jülich: Am 28.3. 2011 fand im AWO-Heim in Jülich mit dem rentenpolitischen Sprecher der Linksfraktion M.W. Birkwald (MdB) eine Veranstaltung zum Thema "Rentenkürzung statt Gerechtigkeit- Hintergründe zur Rente erst ab 67" statt. Vor etwa 25 BesucherInnenn analysierte der Referent unter anderem die Problematik, die sich tatsächlich hinter der Verlängerung der Lebensarbeitszeit in Deutschland verbirgt. Birkwald stellte alternative und gerechte Rentenkonzepte, die den tatsächlichen Gegebenheiten Rechnung tragen, vor und beantwortete in einer anschließenden Diskussionsrunde zahlreiche Fragen von Besucherinnen und Besuchen zur Thematik. 
 
   
   
         
 
   
                                                                                                                                                         

Am Wochenende des 23. und 24. Juli trafen sich etwa 45 TeilnehmerInnen auf dem Glimbacher Friedensacker zum 1. Westcastor- Sommercamp. Auf den historischen Gelände berieten die AktivistInnen unter Anderem über weitere im Zusammenhang mit den geplanten Transporten der 152 Jülicher Castoren stehenden Aktionen, über die künftige Ausrichtung von Westcastor sowie über eine Beteiligung von ASW am Widerstand gegen die angekündigten Castortransporte im Herbst im Wendland. Trotz des widrigen Wetters wurde die einhellige Meinung vertreten,  dass das Camp allen Beteiligten Spaß gemacht hat und in den kommenden Jahren eine regelmäßige Fortsetzung finden wird.   MEHR INFO

Wer soll das bezahlen?

Siegfried Faust ist Stadtverordneter der Linken im Jülicher Rat. Er lehnt das Projekt Jugend­gästehaus ab und erläutert in einer Stellungnahme seine Gründe:

",Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld .. .' - das ist der Titel eines ,Schunkelliedes', das sich vor­wiegend in der fünften Jahreszeit großer Beliebtheit erfreut. Die Stadt Jülich gibt diesem Lied der­zeit einen völlig neuen Sinn", so Faust, denn immer neue "Groß­projekte" würden von wechseln­den Ratsmehrheiten durch gewunken. Jüngstes Beispiel sei das Ju­gendgästehaus. "Eine satte Mehrheit von CDU, FDP und JÜL treibt dieses Abenteuer ohne Rücksicht auf ökonomische und ökologische Bedenken voran. Sieht man davon ab, dass - bedingt durch einen in den zurückliegenden Jahren e~ zeugten Investitionsstau - für die Parkverwaltung eine unstrittige Investition von etwa 1,5 Millionen Euro erforderlich ist, verbleibt beim ]ugendgästehaus immer noch eine Finanzierungslücke von etwa 2,4 Millionen Euro."  WEITERLESEN

 
DIE LINKE unterstützte das Jülicher Fest der Kulturen am 24.9.
Am 24.9. fand in der Jülicher Innenstadt das diesjährige Fest der Kulturen statt. Von 11 bis etwa 20 Uhr präsentieren Gruppen und Vereine aus vielen verschiedenen Ländern ihre Kultur und Lebensweise. So wird unter anderem auf einer Livebühne ein abwechslungsreiches Programm durch Migrantinnen und Migranten aus Jülich und der näheren Umgebung dargeboten. "Diese Veranstaltung bietet die hervorragende Möglichkeit für unsere ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich und ihre Kultur in unserer Stadt zu präsentieren und kann somit einen guten Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis und damit zu einer erfolgreichen Integration leisten", freute sich das Mitglied des Jülicher Integrationsrates, der LINKE Stadtverordnete Siegfried Faust, der während des Festes die Patenschaft über den Ostafrikanischen Verein "Him-ac" übernommen hatte.
 
Castor Aktionstag am 29.10. in Jülich
  Anlässlich eines bundesweiten Castor Aktionstages protestierten am 29.Oktober 45 AtomkraftgegnerInnen vor dem Jülicher Forschungszentrum (FZJ) gegen die geplanten Castortransporte von Jülich nach Ahaus. Auf der Kundgebung am Haupteingang forderten die TeilnehmrInnen das FZJ, die Bundes- und die Landesregierung auf, von den Plänen, 152 derzeit in Jülich zwischengelagerte und mit hoch verstrahlten Brennelementen befüllte Castoren nach Ahaus zu verlagern, Abstand zu nehmen. STOP Westcastor wies auch darauf hin, dass es im August 2011 zwei meldepflichtige Störfälle im Jülicher AVR Behälterlager ereigneten und über die die Öffentlichkeit von Seiten des FZJ nicht in Kenntnis gesetzt wurde. Im Anschluss an die Kundgebung begaben sich die AtomkraftgegnerInnen zum Gleisanschluss des FZJ und führten dort  eine symbolische Streckenblockade durch. PRESSEBERICHT JN vom 20.10.11

 

 
 

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