2004
/ 2005: Nachdem
sich mit den Rödingern Petra Bittner (2000) und Peter Bittner (1999)
sowie Siegfried Faust aus Jülich 2004 Linke aus dem Dürener
Nordkreis der PDS angeschlossen hatten und im Frühjahr 2005
erstmalig mit dem Ladtagswahlkampf der Wirkungsgrad der PDS auf
Jülich ausgedehnt wurde (Beate Küpper wurde als Direktkandidatin
für den Dürener Nordkreis zur LTW 05 gewählt), gründete sich offiziell und als logische
Konsequenz am 15. Juni 2005 im Dürener KOMM- Zentrum die
Basisgruppe "PDS- Offene Liste Altkreis Jülich" als eine
der ersten linksrheinischen Stadtverbände dieser Partei.
Gründungsmitglieder waren damals Beate Küpper, Petra Bittner
und Siegfried Faust (die gleichzeitig den ersten SprecherInnenrat
bildeten) sowie Peter Bittner. Außerdem arbeiteten Beate Küpper und
Siegfried Faust als Sachkundige Bürger in der damaligen
Kreistagsfraktion "PDS/Offene Liste Düren" aktiv mit.
Unterstützt wurde die Jülicher Basisorganisation auch durch zwei Jülicher AktivistInnen von Cuba
si (Free
the Miami 5), die nicht in der PDS organisiert waren.
Ziel der Gründung war es vorrangig, zu einem Zeitpunkt, als die
Agenda 2010 propagiert und Hartz IV eingeführt wurden, eine Struktur
im Dürener Nordkreis aufzubauen und Partei PDS als einzige regionale
parteipolitische Kraft für Frieden und soziale Gerechtigkeit zu
etablieren.
Ebenfalls bereits im Juni 2005 wurde das
eigene Internetportal "PDS-Offene Liste Jülich" online eingestellt
(Foto von der Home Page aus dem Jahr 2008, bis dahin als
"www.pdsjuelich.realhomepage.de" mit über 24.000 Zugriffen in 3
Jahren äußerst erfolgreich etabliert)
Am 28.Juli 2005 erfolgte bereits die
"Feuertaufe" für den jungen Stadtverband: Zur ersten Pressekonferenz
im Jülicher KuBa, die eigentlich dazu dienen sollte, den jungen
Ortsverband der Öffentlichkeit vorzustellen, wurden auch ein
Vertreter der späteren 2. Quellpartei der heutigen LINKEN, der WASG,
Winfrid Gößling eingeladen. Vertreter beider Parteien
präsentierten sich damit zum ersten mal gemeinsam in der Öffentlichkeit
des Kreises Düren. Dabei konnten damals noch bestehende Differenzen,
vor allem in der Friedenpolitik, nicht verdeckt werden. Alles in
Allem machten aber die "frischgebackenen" PDS- Funktionäre Küppers
und Faust eine recht gute Figur, was damals auch von der örtlichen
Presse gewürdigt wurde (
Artikel "Jülicher Nachrichten" vom 29.Juli
2005 hier als PDF)
Ebenfalls im Juli 2005 beschloss die
Jülicher Basisorganisation sich in "DIE LINKE. PDS Altkreis Jülich"
umzubenennen.
Nach einem kämpferischen und
intensiven Wahlkampf zur damals vorgezogenen Bundestagswahl 2005
erreicht DIE LINKE, die als gemeinsame Liste für DIE LINKE. PDS und
WASG angetreten war, auf Anhieb ein sehr gutes Ergebnis. Der
Direktkandidat des Kreises Düren, Paul Schäfer, zog über die
Landesliste von NRW in den Bundestag ein.
2006
/ 2007:
Nach insgesamt 4 zum Teil sehr
erfolgreichen Wahlkämpfen begann auch DIE LINKE. PDS in Jülich, sich
mit der geplanten Fusion zwischen PDS und WASG auseinanderzusetzen.
Mehrere Mitglieder beteiligten sich an den Diskussionen um die
Programmatik der künftigen gemeinsamen Partei. Außerdem wurde
Siegfried Faust 2006 in den LandessprecherInnenrat der
LAG betrieb&gewerkschaft
NRW gewählt. Diese Position übte er bis
Ende 2008 aus. So fand unter Anderem bereits 2005 ein Landestreffen
der gewerkschaftspolitischen Arbeitsgemeinschaft im Jülicher
Kulturbahnhof statt. Ebenfalls 2007 beschäftigte sich DIE LINKE
Jülich unter Anderem mit der Problematik der
Leiharbeit im Kreis Düren und mit
Tendenzen der Aufweichung des
Datenschutzes. Außerdem wurde die Aktion Kreisverband DIE
LINKE Heinsberg und der niederländischen SP Roermond gegen die
mutwillige Verwahrlosung des
Klosters St.
Ludwig in Vlodrop (NL) unterstützt.
Am 20 und 21. Oktober
2007 fand in Gladbeck der Gründungsparteitag der Partei DIE LINKE. NRW
statt. Damals nahmen 3 MitgliederInnen aus dem Jülicher Stadtverband
an diesem, für DIE LINKE in NRW historischen Ereignis teil.
Ebenfalls 2007 wurde in Düren der Kreisverband DIE LINKE
Düren
gegründet.
2008
/ 2009:
2008 wurde der Schwerpunkt auf die
Realisierung der Kommunalwahl 2009 gelegt. Ziel war es, in
Fraktionsstärke in den Jülicher Stadtrat einzuziehen. So wurde am
26.April 2008 in der Bürgerhalle des Jülicher Ortsteiles Bourheim
die Jülicher Basisgruppe in Anwesenheit des Bundestagsabgeordneten
Paul Schäfer und des heutigen Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko
feierlich in den Stadtverband DIE LINKE Altkreis Jülich umgewandelt.
Dem neu gewählten SprecherInnenrat der die Kommunen Linnich,
Niederzier, Titz und die Stadt Jülich umfassenden Regionalstruktur
gehörten Petra Bittner, Hanni Popiel, Paul Nelles, Manfred Penners,
Siegfried Faust und Jörg Penners an.
Ebenfalls 2008 beteiligte sich DIE LINKE
an einer Protestveranstaltung, die unter anderem von Amnesty
International, Pax Christi, Terre des Hommes und anderen
Organisationen gegen das G8 Gipfeltreffen in Deutschland auf dem
Jülicher Kirchplatz durchgeführt wurde.
Ende 2008 legte DIE LINKE
Jülich Widerspruch gegen das Genehmigungsverfahren für den Abriss und
die Zwischenlagerung des verstrahlten AVR- Reaktors "auf der Grünen
Wiese" in Jülich ein. Zwar wurden im Zuge des Anhörungsverfahrens im
November 2008 die Einwände der Atomkraftgegner und der Linken nicht
berücksichtigt, es ist aber gemeinsam mit den Bürgerinitiativen
gelungen, die Öffentlichkeit für diese Thema zu sensibilisieren (www.dielinke-juelich.de/umwelt.htm)
.
Im November 08
veranstalteten DIE LINKE Aachen und DIE LINKE Jülich aus aktuellem
Anlass eine gemeinsame Informationsveranstaltung zur sich anbahnenden
Wirtschafts- und Bankenkrise. Die Bundestagsabgeordnete Ulla Lötzer
und der Angehörige des Bundesvorstandes der Partei DIE LINKE Thies
Gleis informierten über Ursachen und Hintergründe des weltweiten
Desasters.
Am 11.März 2009 wählte die
Jülicher LINKE ihre KandidatInnen für die Kommunalwahl. Neben der
Besetzung aller 19 Wahlbezirke in der Stadt wurden Siegfried Faust und
Manfred Penners auf die Spitzenplätze der Reserveliste für den
Stadtrat gewählt. Außerdem wurde beschlossen, dass Faust für das Amt
des Jülicher Bürgermeisters kandidiert. Fast gleichzeitig wurde dieses
Internetportal als moderne Weiterführung der recht einfachen Home Page
von 2005 eingestellt.
Anlässlich der Europawahl
2009 veranstaltete DIE LINKE Jülich gemeinsam mit dem Ortsverband
Eschweiler und dem Kreisverband Aachen eine Wahlkampfveranstaltung mit
der Kandidatin für das EU- Parlament Ruth Firmenich. Sowohl für die
EU- Wahl als auch für die kommunal- und Bundestagswahlen, die alle
2009 stattfanden, führte DIE LINKE Jülich zahlreiche Infostände in
Jülich und in den umliegenden Kommunen durch.
Im Sommer 2009 begrüßte
DIE LINKE Jülich die Aktivisten der Bürgerinitiative aus Gorleben in
Jülich. Von den Gästen wurde auf dem Jülicher Marktplatz eine "Anti-
Atom- Performance" aufgeführt.
Bei den Kommunalwahlen
2009 erreichte DIE LINKE mit einem Ergebnis von 3,1 Prozent nicht ihr
Ziel, in Fraktionsstärke in das Jülicher Rathaus einzuziehen. Der
linke Kandidat für das Amt des Bürgermeisters kam dagegen auf gute 4,3
Prozent der Stimmen. Das Ergebnis der Kommunalwahlen sorgte aber
dafür, dass mit Siegfried Faust ein Vertreter der Partei als
"Einzelkämpfer" die Interessen der Partei im Jülicher Stadtrat
hochhält. Seit Beginn der neuen Legislatur hat DIE LINKE in Jülich 3
Anträge und eine Anfrage eingereicht (www.dielinke-juelich.de/kommunal.htm).
Dabei ist ein Antrag angenommen worden, einem Antrag folgte eine
einstimmige Resolution des Stadtrates und die Anfrage eröffnete dem
Rat die Möglichkeit, sich im Januar 2010 auf dem Gelände des FZJ über
die Absichten der weiteren Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle zu
informieren.
Bei den Bundestagswahlen
wurde in Jülich ein sehr gutes Ergebnis eingefahren: Mit 7,9 Prozent
erreichte DIE LINKE ihr bisher bestes Ergebnis in der Stadt. Der
Aachener Kandidat Andrej Hunko, den die Jülicher LINKE aktiv
unterstützte, schaffte den Einzug über die Landesliste in den
Bundestag.
Am 23. Oktober 2009 wählte
die Jülicher LINKE einen neuen Sprecherinnenrat (siehe Mitte dieser
Internetseite).
Ende 2009 stellte DIE
LINKE Jülich eigene Seiten in den sozialen Onlinenetzwerken twitter
und facebook
ein.
2010
Im Januar 2010 fragte DIE LINKE im
Stadtrat nach, ob bekannt sei, wann und in welchem Umfang
Atomtransporte von Jülich in das Zwischenlager Ahaus transportiert
werden sollen. Gemeinsam mit den GRÜNEN wurde erreicht, dass am 19.
Januar 2010 der Stadtrat
auf dem Gelände des Jülicher Forschungszentrums über entsprechende
Pläne informiert wurde.
Bericht aus der Jülicher Zeitung:"Jülicher
Castoren rollen nach Ahaus"
(20.1.10)
Am
23.1.10 veranstalteten Bürgerinitiativen aus dem Münsterland unter dem
Motto
"Dem Castor entgegen"(
Jülicher Nachrichten" 25.1.10): Atommüll-Transport:
Protestdemo in Jülich)
einen Autobahnkorso, der von Ahaus über Duisburg nach Jülich führte.
Auf der Abschlusskundgebung auf dem Jülicher Markt bekundete auch DIE
LINKE sehr eindrucksvoll, dass sie für den sofortigen Atomausstieg
eintritt. Da inzwischen immer mehr Einzelheiten über einen Störfall am AVR
Versuchsreaktor im Jahr 1978 bekannt wurden, hat DIE LINKE im Jülicher
Stadtrat beantragt, dass die ehemaligen Betreiber des AVR eine
Kinderkrebstudie in Auftrag geben sollen, um endlich Aufklärung über
die gesundheitlichen Folgen, die dieser Störfall wie der gesamte
Betrieb der Versuchsreaktoren bei der Bevölkerung im Jülicher Land
hervorgerufen haben könnte.
Auch im Jülicher Stadtrat kann DIE LINKE nach den ersten 100 Tagen auf
Erfolge zurückblicken: So wurde der parallel zu einem ähnlichen Antrag
der "Jamaika"- Konstellation im Rat gestellt LINKE Antrag, einen
Bürgerausschuss ins Leben
zu rufen, umgesetzt. Einem Antrag der LINKEN, die Bundesregierung
aufzufordern, die Unterkunftskosten für SGB II EmpfängerInnen nicht
abzusenken, folgte im Dezember 09 eine einstimmig vom Rat beschlossene
Resolution. Darüber, dass die Anfrage der LINKEN zu Castortsransporten
mit zu einer Umsteuerung bei der Informationsveröffentlichung des
Jülicher Forschungszentrums beigetragen hat, wurde hier bereits
ausführlich eingegangen. Der ebenfalls bereits erwähnte Antrag der
LINKEN, die ehemaligen Betreiber des AVR- Forschungsreaktors
aufzufordern, eine Kinderkrebsstudie für die Region in Auftrag zu
geben wurde- ebenfalls einstimmig! - am 9.2.10 vom Haupthauschuss
des Jülicher Stadtrates beschlossen. Lediglich mit dem Antrag, einen
Frauenbeirat für Jülich ins Leben zu rufen, scheiterte der Vertreter
der LINKEN im Stadtrat an den bestehenden Mehrheitsverhältnissen.
LINKE
Ratsarbeit ist nicht vergeblich: Musikschule:
Sozialermäßigung von 90 % bleibt!
Die für die Jülicher Musikschule
geltende Sozialermäßigung für Kinder und Jugendliche von Empfängern
von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB II und SGB XII von 90 Prozent
bleibt bestehen: das ist das Ergebnis der Abstimmung über die neue
Gebührenordnung der Jülicher Musikschule vom Stadtrat am 25.März 2010.
In einem weitergehenden Antrag der SPD Fraktion, den die JÜL Fraktion
und der LINKE Vertreter unterstützen, wurde eine linear abfallende
Sozialermäßigung für Kinder aus solchen Familien beschlossen, deren
Familieneinkommen nur knapp über dem SGB II Satz liegt. Die
vorgeschlagene Absenkung des "normalen" Einzelunterrichtes um 4,50
Euro wurde vom Rat mit großer Mehrheit abgelehnt.
weiter
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Im
Zuge des Landtagswahlkampfes 2010 veranstaltete DIE LINKE Jülich
gemeinsam mit dem KV Aachen, der AG Umwelt Aachen und dem
Linksrheinischen Komitee gegen Strahlengefahr ein Anti Atom Podium in
Düren. Pressebericht
Aachener Zeitungsverlag, 23.4.10
Infostand , April 2010
Unser PPP: (Petra und Paul beim
Plakatieren)
Landtagswahl NRW, Frühjahr 2010
A K T I O N Sparpaket: Annahme verweigert!Jülich:In Jülich wird die Annahme des Sparpaketes
der Bundesregierung verweigert-das ist die Aussage
einer
Aktion, mit der die Partei DIE LINKE
Jülich am 5. August ein deutliches Zeichen
setzte. Damit beteiligten sich LINKE
aus dem Dürener Nordkreis auch an der Sparpaket- Wette der
Wülfrather LINKEN. "Es reicht, die Banken
verzocken unser Geld, und den Arbeitslosen
wird dann der Rentenanspruch verweigert"
kommentiert der Sprecher des
Stadtverbandes Paul Nelles die Sparpläne
der Bundesregierung. "Statt immer wieder
den Ärmsten in die Tasche zu greifen,
sollten endlich die zur Kasse gebeten
werden, die für den Schlamasselverantwortlich sind" ergänzt der Jülicher
Manfred Penners.
mehr
Zu
den aktuellpolitischen Themen hat DIE LINKE Jülich
unter dem Motto "Eine neue Politik ist nötig"
einen informativen Flyer erstellt. Darin gehen die
Autoren sowohl auf bundespolitische Themen wie
Sozialabbau, Hartz IV, "Gesundheitsreform", Rente
erst ab 67, Integration, Bildung, veränderte
Arbeitswelt usw. als auch auf kommunalpolitische
Themen, die die Menschen in und um Jülich
betreffen, ein. zum
Download (als pdf- Datei)
Stadt
Jülich übernimmt auf Antrag der LINKEN Tariftreue in die
Vergabeordnung: Nachdem
DIE LINKE im Jülicher Rat am 19.3.2010 die Wiedereinführung von
Tariftreue als Vergabekriterium beantragte, wurde von Seiten der Stadt
Jülich unter Ergänzung Ziffer 1.5 der Dienstanweisung "Vergabeordnung"
für öffentliche Aufträge unter anderem "der Bieter zu verpflichten,
darauf zu achten, dass von Nachunternehmen deren ArbeitnehmerInnen ein
Entgelt gezahlt wird, dass in Höhe und Modalitäten mindestens den
Vorgaben desjenigen Tarifvertrages entspricht, an den das Unternehmen
gebunden ist ..."
WEITERLESEN
DIE LINKE Jülich
beteiligte sich an der Demo in Gorleben am 6.10.2010 und in Ahaus am 12.12.2010
Vom 7. bis zum 9. November haben zehntausende
Menschen im Wendland gegen die
Castortransporte und das Atommüllendlager
Gorleben protestiert.
Auch Mitglieder der Partei DIE LINKE aus
Aachen und Jülich waren mit dabei: Hubert Heck
(Kreisvorstand DIE LINKE Aachen), Marika
Jungblut (stellvertretende
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im
Städteregionstag Aachen), Darius Dunker
(Kreissprecher DIE LINKE Aachen) und Siegfried
Faust (DIE LINKE im Rat der Stadt Jülich)
beteiligten sich an der Straßenblockade des
Bündnisses "x-tausendmal-quer" bei Gorleben...
WEITERLESEN
Die Castoren von Ahaus nach Majak wurden von Atomminister
Röttgen "zunächst endgültig" abgesagt, doch der Widerstand im
Münsterland ebbt nicht ab: Am 12.12. demonstrierten vor dem
Atommülllager Ahaus 700 Leute gegen Atommüllexport und
Atomtransporte und für den sofortigen Atomausstieg. Die Stimmung
war sehr kämpferisch und von der rot-grünen Landesregierung
wurden konkrete Stilllegungen von Atomanlagen in NRW
gefordert...WEITERLESEN
2011 DIE
LINKE Jülich tritt dem Aktionsbündnis "STOP Westcastor.de" bei
Der Stadtverband
DIE LINKE Jülich hat beschlossen, dem Anti- AKW Bündnis "Westcastor"
beizutreten und sich aktiv am Widerstand gegen die ab 2011
geplanten Transporte von hochradioaktiven Atommüll vom Jülicher
Zwischenlager in das Atommülllager Ahaus zu beteiligen. DIE
LINKE Jülich lehnt die von schwarz- gelb beschlossenen
Laufzeitverlängerungen der deutschen Kernkraftwerke ab und hat
deshalb auch die Entscheidung des Jülicher LINKEN
Stadtverordneten, einen entsprechenden Resolutionsantrag der
Jülicher GRÜNEN zu unterstützen, ausdrücklich begrüßt. In
Anbetracht der ungelösten Frage der Atommüllentsorgung sowie der
generellen Gefahr, die von der Atomenergie ausgeht, verlangt DIE
LINKE Jülich die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke!
Am
30. Januar fand in Jülich eine Demonstration gegen die geplante
Verschiebung von 152 hoch verstrahlten Castorbehältern in das
Zwischenlager Ahaus statt. Etwa 500 DemonstrantInnen bekundeten
ihren Unmut sowohl über diese Verschiebungsabsichten als auch
gegenüber der Schwarz- gelben Atompolitik. Gemeinsam mit den
Jülicher Grünen hat der Stadtverband DIE LINKE Jülich diese Demo
vorbereitet und organisiert. Während der
Kundgebung vor dem Tor des Jülicher Forschungszentrums erklärten die
beiden Bundestagsabgeordneten
Oliver Krischer (B90 /GRÜNE) und
Andrej Hunko (DIE LINKE) ihre ablehnende Haltung zu den
Castortransporten und zur deutschen sowie europäischen Atompolitik.
Die Position der Münsterländer Anti Atom Bewegung vertrat Heiner
Möller,
Udo Bucholz aus Gronau prangerte die Praktiken der dortigen
Urananreicherung an und für das ASW sprachen sich Martina Haase und
Siegfried Faust gegen die Castorverlagerungspläne aus. Diese Demo
hat ein eindrucksvolles Zeichen gegenüber den Verantwortlichen für
die Transportpläne gesetzt: Kreuz und quer- geht nicht mehr!
Jülich: Am 28.3.
2011 fand im AWO-Heim in Jülich mit dem rentenpolitischen Sprecher der
Linksfraktion M.W. Birkwald (MdB) eine Veranstaltung zum Thema
"Rentenkürzung statt Gerechtigkeit- Hintergründe zur Rente erst ab 67"
statt. Vor etwa 25 BesucherInnenn analysierte der
Referent unter anderem die Problematik, die sich tatsächlich hinter der
Verlängerung der Lebensarbeitszeit in Deutschland verbirgt.
Birkwald stellte alternative und gerechte Rentenkonzepte, die den
tatsächlichen Gegebenheiten Rechnung tragen, vor und beantwortete in
einer anschließenden Diskussionsrunde zahlreiche Fragen von
Besucherinnen und Besuchen zur Thematik.
Am
Wochenende
des 23. und 24. Juli trafen sich etwa 45 TeilnehmerInnen auf dem
Glimbacher Friedensacker zum 1. Westcastor- Sommercamp. Auf den
historischen Gelände berieten die AktivistInnen unter Anderem über
weitere im Zusammenhang mit den geplanten Transporten der 152 Jülicher
Castoren stehenden Aktionen, über die künftige Ausrichtung von
Westcastor sowie über eine Beteiligung von ASW am Widerstand gegen die
angekündigten Castortransporte im Herbst im Wendland. Trotz des
widrigen Wetters wurde die einhellige Meinung vertreten, dass das
Camp allen Beteiligten Spaß gemacht hat und in den kommenden Jahren
eine regelmäßige Fortsetzung finden wird. MEHR INFO
Wer soll das
bezahlen?
Siegfried
Faust
ist Stadtverordneter
der Linken im Jülicher
Rat. Er lehnt
das
Projekt Jugendgästehaus
ab und erläutert
in einer Stellungnahme
seine
Gründe:
",Wer soll
das bezahlen,
wer hat
so viel Geld
..
.'
- das ist
der
Titel eines
,Schunkelliedes',
das
sich
vorwiegend
in der fünften
Jahreszeit
großer
Beliebtheit erfreut.
Die
Stadt Jülich gibt diesem Lied derzeit
einen völlig
neuen Sinn",
so Faust,
denn immer
neue
"Großprojekte"
würden
von wechselnden
Ratsmehrheiten
durchgewunken. Jüngstes
Beispiel
sei das Jugendgästehaus.
"Eine satte Mehrheit von CDU,
FDP und
JÜL treibt dieses Abenteuer
ohne
Rücksicht auf ökonomische
und ökologische
Bedenken voran.
Sieht
man davon ab, dass
- bedingt
durch einen in denzurückliegenden Jahren e~
zeugten Investitionsstau
- für die Parkverwaltung eine
unstrittige Investition von etwa 1,5 Millionen Euro
erforderlich ist, verbleibt beim ]ugendgästehaus immer noch
eine Finanzierungslücke von etwa 2,4 Millionen Euro."
WEITERLESEN
DIE LINKE
unterstützte das Jülicher Fest der Kulturen
am 24.9.
Am 24.9.
fand in der Jülicher Innenstadt das diesjährige Fest der
Kulturen statt. Von 11 bis etwa 20 Uhr präsentieren
Gruppen und Vereine aus vielen verschiedenen Ländern
ihre Kultur und Lebensweise. So wird unter anderem auf
einer Livebühne ein abwechslungsreiches Programm durch
Migrantinnen und Migranten aus Jülich und der näheren
Umgebung dargeboten. "Diese Veranstaltung bietet die
hervorragende Möglichkeit für unsere ausländischen
Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich und ihre Kultur in
unserer Stadt zu präsentieren und kann somit einen guten
Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis und damit
zu einer erfolgreichen Integration leisten", freute sich
das Mitglied des Jülicher Integrationsrates, der LINKE
Stadtverordnete Siegfried Faust, der während des Festes
die Patenschaft über den Ostafrikanischen Verein "Him-ac"
übernommen hatte.
Castor
Aktionstag am
29.10. in Jülich
Anlässlich eines
bundesweiten Castor
Aktionstages
protestierten am
29.Oktober
45 AtomkraftgegnerInnen vor dem Jülicher
Forschungszentrum
(FZJ)
gegen die geplanten
Castortransporte von
Jülich nach Ahaus.
Auf der Kundgebung
am Haupteingang
forderten
die
TeilnehmrInnen
das FZJ, die
Bundes- und die
Landesregierung auf,
von den Plänen, 152
derzeit in Jülich
zwischengelagerte
und mit hoch
verstrahlten
Brennelementen
befüllte Castoren
nach Ahaus zu
verlagern, Abstand
zu nehmen. STOP
Westcastor
wies auch
darauf hin,
dass es im
August 2011
zwei
meldepflichtige
Störfälle im
Jülicher AVR
Behälterlager
ereignetenund über
die die
Öffentlichkeit
von Seiten
des FZJ
nicht in
Kenntnis
gesetzt
wurde. Im
Anschluss an
die
Kundgebung
begaben sich
die
AtomkraftgegnerInnen
zum
Gleisanschluss
des FZJ und
führten dort
eine
symbolische
Streckenblockade
durch.
PRESSEBERICHTJN
vom 20.10.11