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DIE LINKE Jülich

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DIE LINKE und ihre Positionen zu den Jülicher Großprojekten:

  DIE LINKE  lehnt "Publik Private Partnership"  (PPP) Projekte zwischen Kommunen und privaten Investoren grundsätzlich ab:
Immer wieder grassieren Spekulationen über die "Jülicher    
Großprojekte" durch die lokalen Medien. Trotz angespannter Haushaltslage wird über Pläne für ein Schwimmleistungszentrum, ein Jugendgästehaus, eine neue Stadthalle und ein Dienstleistungszentrum berichtet- und dann ist da ja auch noch der Neubau der katholischen   Die konkreten PPP-Projekte

Grundschule... Wie positioniert sich DIE LINKE in diesen Fragen?


 

    Bezüglich der Stadthalle gehörte DIE LINKE zu den ersten Parteien, die sich für den Erhalt einer Stadthalle als das kulturelle Zentrum unserer Stadt ausgesprochen hatten. Einsparungen im Bereich von Kultur und Bildung werden grundsätzlich keine Unterstützung durch DIE LINKE bekommen.

Jugendgästehaus / Brückenkopfpark: Im Bereich der Unterbringung der Brückenkopfparkverwaltung ist dringender Handlungsbedarf geboten, dem wird sich auch DIE LINKE nicht verschließen. Die Idee

eines Jugendgästehauses, auch mit dem Hintergrund einer Energiebezogenen Bildungsabsicht, ist nicht grundsätzlich verkehrt, aber sowohl die immer größer werdenden Lücken im vorgestellten

Finanzierungskonzept als auch der jetzt vorgesehene Standort (es müssten 17 000 Bäume eines Jungwaldes gerodet werden) sind für DIE LINKE nicht akzeptabel.

Schwimmleistungszentrum (SLZ): Braucht Jülich im Angesicht der Haushaltslage wirklich ein Schwimmzentrum für den Hochleistungssport? Die Würfel dafür waren bereits gefallen, bevor DIE LINKE in

den Stadtrat einzog - und kostengünstigere Alternativen zur Aufrechterhaltung der zweifellos erforderlichen Schwimm- und Badeangebote in der Stadt stehen offensichtlich nicht mehr zur Disposition- aber

allein die Tatsache, dass das SLZ als ppp- Projekt realisiert werden soll, stößt auf prinzipielle Ablehnung der LINKEN. Der LINKE Vertreter im Stadtrat hatte gegen die derzeitig angedachte Form der

Realisierung des SLZ  gestimmt.

Rathaus: Die räumliche Situation der Stadtverwaltung in Jülich: Altes Rathaus + Neues Rathaus mit gravierenden Mängeln im Bereich des Brandschutzes sowie begrenzten Räumlichkeiten verlangt nach

 einem zukunftsweisenden Konzept. DIE LINKE unterstützt hier die Initiative für die künftige Nutzung des „Alten Rathauses“ als als Mittelpunkt von Politik und Verwaltung unserer Stadt. Die Absicht, ein

neues (neues?) Rathaus privatwirtschaftlich (als ppp-Projekt) betreiben zu wollen, stößt aber auf die generelle Ablehnung der LINKEN Politik: Man kann doch nicht allen Ernstes die Absicht hegen,

 Verwaltung und Rat privatwirtschaftlichen Interessen unterordnen zu wollen!

Der Neubau der katholischen Grundschule (KGS) wurde 2010 gegen die Stimmen von SPD, JÜL und DIE LINKE durch die damalige "Jamaika"- Mehrheit durchgedrückt. DIE LINKE zweifelt nach wie vor an der Sinnhaftigkeit dieser

 Entscheidung, die die wirtschaftliche Situation unserer Stadt alles andere als verbessert hat..


 


 

 
 

Mittlerweile laufen in NRW 22 Pilotprojekte zur Förderung von PPP angefangen von der Planung, Neubau, Finanzierung und Betrieb eines Unterrichtsgebäudes an der Ruhr-Universität in Bochum über den Betrieb eines Berufschulzentrums in Leverkusen bis zur Umstrukturierung der „Hafen und Bahnbetrieb“ in Krefeld. Die PPP-Initiative NRW unter Leitung des Finanzministeriums gibt dabei weit reichende Ziele für die Zukunft aus: „In verschiedenen Pilot- Projekten werden derzeit konkrete Erfahrungen mit PPP gesammelt. Mittelfristig soll die PPP Initiative über die Mobilisierung von privatem Kapital und Know How zur Entlastung des Landeshaushalts und der kommunalen Haushalte beitragen. Langfristig sind weitere PPP Projekteund - Anwendungsfelder in NRW möglich, wenn sich die jetzt angestoßenen "Piloten"bewähren.“

Die große PPP-Koalition

Hinter der Privatisierungsform PPP steht eine große Koalition aus SPD/FDP/Grünen und CDU/CSU. Alle bisher öffentlichen Bereiche sollen der Privatisierung noch schneller geöffnet werden als es bisher schon möglich war. PPP ist eine Form der Privatisierung bei der es um die „profitorientierte Ausrichtung gemeinschaftlicher Aufgaben“ (Rügemer) geht. Das Risiko trägt dabei die öffentliche Hand, die Gewinne streichen die Privaten ein. Angeblich soll die öffentliche Hand dabei der weiteren Verschuldung entgehen, und stürzt sich dabei durch heimliche, langfristige und neue Verpflichtungen in noch tiefere Verschuldung. Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden dabei „für dieselben oder eher noch schlechteren Leistungen noch mehr Lasten aufgebürdet als vorher“

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