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Positionen:
09.07.2010Siegfried Faust, DIE LINKE im Jülicher Rat
          Zur Ankündigung von Bundesarbeitsminister Brüderle (FDP), die Rentengarantie aufkündigen zu wollen:
"Statt den Rentnern Kürzungen in Aussicht zu stellen, sollte Brüderle in seiner Funktion als Arbeitsminister lieber hinterfragen, warum trotz stetiger Steigerung der Arbeitsproduktivität die Löhne in der Bundesrepublik überhaupt sinken! Diese Abkopplung widerspricht dem ökonomischen Grundsätzen der so genannten Marktwirtschaft und trägt die Hauptverantwortung für die in Gang gesetzte Umverteilungsmaschinerie in Deutschland- mit all ihren unsozialen Folgen.“
09.07.2010Manfred Penners, DIE LINKE Jülich
          Der Einstieg in eine neue Gesundheitsreform ist nicht gelungen

Was so glorreich von schwarz-gelb verkündet wurde als der große Wurf ,eine neue Gesundheitsreform stellt sich jetzt schon als Betrug und Roßtäüscherei heraus. Wir haben grundsätzlich nichts gegen Reformen .Wenn aber Beitragserhöhungen in ein System gehen und nicht nach Einsparmaßnahmen gesucht wir d bzw. nicht in Aussicht gestellt wird auch jene zur Kasse zu bitten die dieses System als Gelddruckmaschine benutzen ,dann ist es absurd. Wieder müssen Rentner, Arbeitnehmer ,Studenten und Geringverdiener für diesen Schwachsinn bezahlen. Die Anhebung der Kassenbeiträge sowie der Arbeitslosenversicherung zeigt das ganze Dilemma dieser verkorksten Koalition ,was vorher mehr Netto vom Brutto hieß, heißt dann, noch weniger vom weniger.
Die Zusatzbeiträge freizugeben bis zu 2% macht die GKV zu den Tankstellen der Nation, da werden wir ja sehen das es wie an den Tankstellen, zugeht einer legt vor ,der Rest zieht nach. Die Überforderungsklausel die dann einsetzt wenn der Versicherte nicht in der Lage ist höhere Zusatzbeiträge zu bezahlen ,soll dann wiederum über Steuern finanziert werden und die bezahlen ja wohl die Arbeitnehmer. Diese Reform ist zutiefst ungerecht ,weil sie wieder nur von den einkommensabhängigen Arbeitnehmern den Rentnern und den schwachen in dieser Gesellschaft bezahlt werden soll. Nicht die Pharmaindustrie ,die wieder einmal durch Ihre Lobbyisten geschont wurden und Apotheken die ihr Geld mittlerweile selber drucken werden zur Kasse gebeten. Nein ,wieder der kleine Mann !

Deshalb fordert die Linke nicht umsonst sei Jahren eine Bürgerversicherung ohne Beitragsbemessungsgrenze für alle vom Minister bis zum Millionär, von Ackermann über Merkel bis zum Rentner, Arbeitslosen und Hartz IV Empfänger. Sollte es den Reichen und Großverdienern in diesem Land dann immer noch an etwas fehlen, bleibt garantiert genug übrig sich privat zusätzlich zu versichern. Wir brauchen keine 2 oder 3 Klassen Behandlung ,keine Entsolidarisierung über diese Gesundheitsprämie durch die Hintertür sondern Reformen im Renten und Gesundheitssystem die Krisenfest und bezahlbar sind ,das geht nur über diesen Weg ,das ist Solidarität.
Für unseren Gesundheitsminister bleibt doch nur noch ein Fazit ,sie sind gescheitert ,sie haben uns wissentlich belogen und getäuscht. Treten sie endlich zurück möglichst schnell und wenn es geht alle aus dieser desaströsen Regierung, bevor Ihr uns alle zu Bittstellern macht.

Ich zitiere einen User der zu dieser Gesundheitsreform ins Net schrieb:,, Der Trog ist immer der Gleiche, nur die Schweine wechseln.''


 Jülicher Nachrichten  Leserbriefe / Seite 27Alban Werner (Aachen)
         Linker Beschluss glaubwürdig
Alban Werner aus Aachen meint zum Interview mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan „Linke muss hinzulernen“: Wenn es nach Herrn Nietan geht, braucht die Linke also Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie. Nietans „Demokratieverständnis“ heißt aber bloß: Rot-Grün sucht einen Kandidaten aus, redet weder vorher noch nachher mit der Linken ernsthaft darüber und erwartet dann, dass die Linke Herrn Gauck untertänigst mitzuwählen habe. Für: nichts. Dieses Demokratieverständnis – das nicht mehr ist als ein Denken in taktischen Spielchen – sagt mehr über den, der es einfordert, als über die, die es abweisen. Zudem hat Herr Gauck von der Agenda 2010 bis hin zu den Kriegseinsätzen der Bundeswehr Positionen, die denen der Linken diametral entgegenstehen. Insofern war das „Nein“ der Linken glaubwürdig.

Maßlos geärgert haben mich allerdings die Aussagen des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel, wonach die Linke durch die Wahl Joachim Gaucks ihre vermeintliche Verbundenheit zur DDR endlich glaubhaft überwinde. Was für ein Verständnis von Vergangenheitsbewältigung hat dieser Mann?
    [Offensichtlich das von 1949ff, als etliche Nazi-Kader dank fragwürdiger „Persilscheine“ auch in der nach-faschistischen Bundesrepublik an den Schalthebeln der Macht bleiben durften: Globke, Filbinger, Carstens, etc. pp. Damals reichte schon der simple Amtseid auf das Grundgesetz, um vom braunen Parteigänger zum patentierten Demokraten zu werden. Eine linke Abgeordnete könnte aus taktischen Gründen für Gauck stimmen und trotzdem im Inneren weiter die DDR für einen sozialistischen Hort der Menschenrechte halten – nach Sigmar Gabriels Maßstäben aber wäre sie alleine durch ihr Abstimmungsverhalten lupenreine Demokratin.
Eine Vergangenheitsbewältigung, die den Namen wirklich verdient, sieht anders aus, und wenn Herr Gabriel und andere dazu nichts zu sagen haben außer leicht durchschaubaren Anschuldigungen, sollten sie besser gleich dazu schweigen.]

 

29.Mai 2010Jörg Penners, DIE LINKE Jülich

Wieder einmal muss man mit Entsetzen feststellen, dass- wenn man darüber nachdenkt, Einsparungen in diesem Land vorzunehmen- wieder ein falscher Ansatz getroffen wird und das man anscheinend seine eigenen Gesetze nicht allzu gut kennt. Jetzt wo man doch ganz „überraschend“ feststellt das man Geld verschenkt hat was man eigentlich nicht hat, und es nach Griechenland überwiesen hat, will man wieder den Armen in Deutschland an die „Wäsche“. Das Kommunen sowieso schon einen Mietspiegel haben, in dem festgelegt ist wie viel Geld jedem für die Miete zusteht ist wohl bei unserer Regierung noch nicht angekommen. Trotzdem muss man über solche sinnfreien Maßnahmen sprechen und wahrscheinlich werden diese Kürzungen konsequent durchgezogen. Dabei sollte man sich lieber fragen warum die Zahl der Hartz IV Empfänger immer weiter steigt und was man dagegen unternehmen kann. Das Lohnniveau in Deutschland sinkt immer weiter, Arbeitnehmer werden mit skandalösen Niedriglöhnen abgespeist sodass man zum Amt laufen muss um eine Aufstockung zu beantragen, damit man noch Butter für sein Brot kaufen kann. Die Unternehmen wirtschaften dieses Land Jahr für Jahr weiter runter, in dem sie mit ihren unverschämt niedrigen Löhnen automatisch mehr Hartz IV Empfänger schaffen. Nachdem man die Arbeitsverträge die sowieso nur meist auf ein Jahr befristet sind erhält, braucht man viel Glück und bekommt vielleicht auch ein zweites Jahr .Aber dann ist auch Schluss für den Sklaven der Neuzeit, weil man Ihn ja sonst fest einstellen müsste. Dann nimmt man sich doch lieber einen neuen der genauso ausgebeutet wird.
Wieso wehrt man sich in diesem Land, das mal die größte Wirtschaftsnation war, mit Händen und Füssen gegen einen Mindestlohn, mit der Begründung „dies würde nicht Funktionieren“, jedoch das Volk sieht das es in anderen Ländern schon Jahrzehnte praktiziert wird und es immer schon funktioniert. Man sollte dort ansetzen, endlich mal die Wirtschaft zur Verantwortung zu ziehen, dass dieser Irrsinn endlich gestoppt wird. Man muss nämlich auch kein Wirtschaftsweiser sein um zu wissen das wenn, die Bürger gut verdienen dadurch die Kaufkraft steigt und somit auch die Wirtschaft und das Land auf Dauer wieder finanziell besser da steht. Man braucht nicht nur Export sondern auch die Kaufkraft im eigenen Land auch Binnenkonjunktur genannt Davon sind zur zeit über 10 Millionen Menschen in Deutschland ausgeschlossen.
Kurios ist aber auch die Feststellung, dass die Berufsförderungsmaßnahmen der Arbeitsagenturen Milliarden verschlucken ohne dass sie etwas bringen. Es wird ja schon seit Jahren geduldet, jetzt wo man jedoch finanziell am Boden ist muss man gegen diese sinnlosen Maßnahmen etwas unternehmen. Dies hätte man sich schon überlegen sollen bevor man nicht vorhandenes Geld verschenkt. Da bläst man lieber Milliarden in die Luft, dafür stimmt dann die Arbeitslosenstatistik.

Grundsätzlich gehört Hartz IV abgeschafft. Was vorher Jahrzehnte lang funktioniert hat kann nicht schlecht gewesen sein, dieses unsinnige und undurchsichtige Gesetz kostet dem Land mehr als man sich vorher vorgestellt hat und man zieht aus Sturheit nicht die Reißleine, weil man sich dann einen Fehler eingestehen würde.
Was aber wieder mal bewiesen wurde ist, das es in diesem Land keine Demokratie mehr gibt, das Volk wird bei jeder Entscheidung übergangen, und die Partei der „Bürgerlichen Mitte“ wie die FDP die vorher geworben hat im Wahlkampf, mit mehr Brutto vom Netto und Steuererleichterungen für die kleineren und Mittleren Einkommen hat sich selber demaskiert indem sie wieder Ihren Spendern den Banken und Finanzdienstleistern mit dem Milliardenpaket zur Eurorettung ein zweites Weihnachtsfest beschert hat.“.

Das ganze wird nur noch von den Sozialdemokraten getoppt, kein ja, kein nein, Stimmenhaltung beim Milliardenpaket, da stiehlt man sich aus der Verantwortung, aber will in NRW regieren.
Da sucht man das Gespräch mit der; LINKEN’’ um nach einem missglückten Demokratieexorzismus zu verkünden Die Linke ist nicht regierungsfähig, da kann der normale Mensch nur sagen; Ihr doch auch nicht!!!!Sie wollten nicht, denn dann hätten sie ja alles was in ihrem Programm steht umsetzen können und müssen.Tariftreue, gegen Lohndumping, Bekämpfung der alters und Kinderarmut, Mindestlohn. Jetzt läuft das genau wie in Berlin, da kann man dem Bürger wieder erzählen das, das in der großen Koalition nicht durchsetzbar war.
Das bedeutet das alle Sozialen Schweinereien und anders ist das nicht mehr zu nennen was man zurzeit in Berlin ausheckt wieder von den Arbeitnehmern, den Rentnern, den Arbeitslosen und von den sozial schwachen bezahlt werden müssen und wir werden keinen Aufschrei der SPD hören
Kein Kampf gegen die Finanzhaie und Spekulanten, keine Regulierung der Finanzmärkte ,da kassiert man lieber bei dem ab der sich sowieso nicht wehrt.

Wieso eigentlich nicht ???

 

16.Mai 2010Jörg Penners, DIE LINKE Jülich

         Schwach, Peinlich, Desaströs

Da ziehen Kraft und Co. mit markigen Worten durch NRW, im Wahlkampf, um Schwarz-Gelb abzuwählen.
Nachdem diese unselige Koalition nun abgewählt ist, hechelt die SPD den Verlierern hinterher weil Sie eine Koalition mit den Verlierern machen will. Da wird auf eine erbärmliche Art wieder einmal jedem Wähler bewusst gemacht ,das er nur noch als Stimmvieh gebraucht wird. Die Sozialdemokraten entwickeln eine geradezu perfide Art Ihre Wähler jedes mal ins Gesicht zu schlagen.
Die Bürger wollten vor allen Dingen eins, Veränderung. Sie haben so gewählt ,weil sie den anderen Parteien zutrauen das ein Ende des Sozialabbaues stattfindet ,der Kampf gegen Lohndumping, Altersarmut, Hartz IV, und ein Ende der unsozialen Bildungs-  und Schulpolitik in NRW endlich seinen Anfang nimmt. Statt jetzt den nötige Mut zu beweisen und mit der Linken zu koalieren ,denn das wäre ein Neuanfang , jammern sie den Liberalen Verlierern hinterher .Dieses Land hat nur noch ein soziales Gewissen und nur noch eine Partei die sich sozial nennen darf und das ist DIE LINKE'. Die SPD wäre gut beraten endlich einmal zu akzeptieren was der Wähler will ,und nicht was die Medien ,die Konzerne oder die Finanzbranche gerne hätten. Rot-Rot-Grün ist eine gute Option für die Zukunft von NRW und der Garant für einen Stopp des Sozialabbaus in Berlin. Alles andere dient nur der Mehrheitsbeschaffung und wie es damit steht das sieht jeder Bürger an dem was sich täglich, ja mittlerweile stündlich in der Koalition in Berlin abspielt. Sehr geehrte Frau Kraft ,bringen Sie endlich die Kraft auf die Sie am Wahlabend gezeigt haben. Abgewählt ist abgewählt .Gehen Sie endlich den Weg der Erneuerung ,wagen Sie mehr Demokratie ,weg mit alten Zöpfen. DIE LINKE ist demokratischer und Verfassungstreuer als die ,die sie laufend zu ihren Gunsten verbiegen. Siehe Afghanistaneinsatz ,Milliardenkredite oder Hartz IV. Wer regieren will ,der muss auch schon mal E..r zeigen.

 

 
             DIE LINKE lehnt "Publik Private Partnership"  (PPP) Projekte zwischen Kommunen und privaten Investoren grundsätzlich ab:
 

DIE LINKE. NRW setzt sich gegen das „Zusammenwirken mit privaten Unternehmen in so genannten Public Private Partnership Projekten“ ein. „Während die Privaten die Gewinne machen, sollen Städte und Gemeinden die Risiken tragen. Bestehende Verträge dieser Art, auch langfristige Mietverträge und Ausgliederungen von weiteren Dienstleistungen, sind offenzu legen.“

Was ist PPP?

PPP ist mittlerweile die am weitesten verbreitete Form von Beteiligungsformen des Privatsektors an Einrichtungen der öffentlichen Hand. Bund, Städte und Gemeinden suchen zur Realisierung ihrer Infrastrukturmaßnahmen zunehmend Partner aus der Privatwirtschaft. Bei diesen PPP-Projekten bleibt die Infrastruktur meist im Besitz der Öffentlichen Hand, während die Privaten das Management, die technologische Entwicklung, die Realisation und vielfach auch die Finanzierung des Projekts übernehmen.

Wer förderte PPP?

Die rot-grüne Koalition kann für sich beanspruchen die Etablierung von PPP entscheidend vorangetrieben zu haben. Im Sommer 2005 stimmten Bundestag und Bundesrat für das „Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung von Öffentlich Privaten Partnerschaften und zur Verbesserung gesetzlicher Rahmenbedingungen für Öffentlich Private Partnerschaften“ Dadurch wurden die Vergaberegeln für die Abwicklung von PPP-Modellen entscheidend erleichtert, Steuervorteile geschaffen und sogar Privatunternehmen gestattet im Zuge eines privatisierten Fernstraßenbaus Mautgebühren zu erheben. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU vom November 2005 wurden PPP als Weg gepriesen „um Defizite öffentlicher Leistungserbringung zu schließen.“ Es ist schon bemerkenswert, wenn die SPD jetzt im NRW. Kommunalwahlkampf fordert, den Ausverkauf öffentlicher Unternehmen zu stoppen, aber in der Vergangenheit alles getan hat, um diesen Ausverkauf voranzutreiben gerade auch in der PPP-Form.

PPP in NRW

NRW kommt in Sachen Privatisierung und PPP-Modelle bundesweit eine Vorreiterrolle zu. Die schwarz-gelbe Koalition hatte 2005 vereinbart: „Die öffentliche Hand darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben nur dann wirtschaftlich betätigen, wenn ein dringender öffentlicher Zweck durch private Unternehmen nicht ebenso gut und wirtschaftlich erfüllt werden kann.“ Damit war der Weg offen den Druck auf die Kommunen massiv zu erhöhen, weitere Teile der Daseinsfürsorge zu privatisieren oder verstärkt auf PPP-Modelle zu setzen. So lieferte die Landesregierung NRW das Gemeinwohl an die Privatwirtschaft aus.

Die konkreten PPP-Projekte

Mittlerweile laufen in NRW 22 Pilotprojekte zur Förderung von PPP angefangen von der Planung, Neubau, Finanzierung und Betrieb eines Unterrichtsgebäudes an der Ruhr-Universität in Bochum über den Betrieb eines Berufschulzentrums in Leverkusen bis zur Umstrukturierung der „Hafen und Bahnbetrieb“ in Krefeld. Die PPP-Initiative NRW unter Leitung des Finanzministeriums gibt dabei weit reichende Ziele für die Zukunft aus: „In verschiedenen Pilot- Projekten werden derzeit konkrete Erfahrungen mit PPP gesammelt. Mittelfristig soll die PPP Initiative über die Mobilisierung von privatem Kapital und Know How zur Entlastung des Landeshaushalts und der kommunalen Haushalte beitragen. Langfristig sind weitere PPP Projekteund - Anwendungsfelder in NRW möglich, wenn sich die jetzt angestoßenen "Piloten"bewähren.“

Die große PPP-Koalition

Hinter der Privatisierungsform PPP steht eine große Koalition aus SPD/FDP/Grünen und CDU/CSU. Alle bisher öffentlichen Bereiche sollen der Privatisierung noch schneller geöffnet werden als es bisher schon möglich war. PPP ist eine Form der Privatisierung bei der es um die „profitorientierte Ausrichtung gemeinschaftlicher Aufgaben“ (Rügemer) geht. Das Risiko trägt dabei die öffentliche Hand, die Gewinne streichen die Privaten ein. Angeblich soll die öffentliche Hand dabei der weiteren Verschuldung entgehen, und stürzt sich dabei durch heimliche, langfristige und neue Verpflichtungen in noch tiefere Verschuldung. Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden dabei „für dieselben oder eher noch schlechteren Leistungen noch mehr Lasten aufgebürdet als vorher“

 

29.April 2010Patrick Penners, DIE LINKE Jülich

        Jobwunder?

Es ist schon erstaunlich was sich im Moment in unserem Land abspielt. Je schlechter die schwarz-gelbe Koalition in der Bevölkerung abschneidet und ihr Ansehen sinkt, geschieht in einem 14tägigen Rhythmus jedes mal ein Wunder. Das so genannte Jobwunder ,man lässt sich von bezahlten Experten und Instituten öffentlich in den Medien feiern das es wieder aufwärts geht auf dem Arbeitsmarkt. Nur noch 3,4Millionen Arbeitslose oder Arbeitssuchende. Eine Statistik die so voller falscher Zahlen steckt und auch wissentlich so veröffentlicht wird um den Eindruck zu erwecken ,da wäre wirklich ein
Wunder geschehen.
1.) Hartz IV Empfänger werden nicht als arbeitslos oder arbeitsuchend in dieser Statistik mit aufgeführt.
2.)ca.400000 1€ Jobs pro Jahr werden nicht mit aufgezählt.
3.)Über 55jährige brauchen statistisch nicht erfasst werden.
4.)Immer Mitte des Monats schickt die BFA ca.200000 Arbeitslose in Trainingsmaßnahmen ,so erscheinen sie am Monatsende nicht in der Statistik ,weil mit Aufnahme der Trainingsmaßnahme als nicht mehr arbeitsuchend geführt werden müssen.

Der Gipfel der perfiden Selbstbeweihräucherung ist das monatlich zwischen 20000 und 30000 Arbeitslose in Hartz IV landen und so diese Statistik nach unten drücken.

Ja wir haben ein Jobwunder es geht aufwärts in diesem Land 3,4 Millionen Arbeitslose fast 7Millionen Hartz IV Empfänger ,55jährige die nicht mehr vorhanden sind ,junge Menschen unter 25Jahren die bei den Eltern wohnen und deshalb noch nicht einmal Anspruch auf Hartz IV haben.
Fast 10Millionen Arbeitslose ,wo ist denn da das Jobwunder.
Es ist erschreckend und ernüchternd zugleich ,wenn man sieht mit welchen Tricks diese Regierung versucht die Bürger hinters Licht zu führen und immer wieder Monat für Monat mit dem selben Ritual versucht uns zu erzählen das es aufwärts geht.
Traue niemals einer Statistik die du nicht selber gefälscht hast!!!!!!


 
25.April 2010Manfred Penners, DIE LINKE Jülich
         Gefallen , verwundet, für was ?

Jetzt wird der Krieg in Afghanistan zum telegenen Absurdum degradiert , auch wenn viele in unserer Gesellschaft das nicht wahrhaben wollen. Vor der Kundusaffäre hat es weder unsere Kanzlerin noch der politischen ,,Elite " interessiert wer wann wo gefallen oder verwundet wurde, da man ja zu seinem Bündnispartner stehen musste. Nun plötzlich in einer entscheidenden Wahl stellt man sich hin und verteidigt diesen politischen Irrweg Um das ganze noch wirksamer zu gestalten nimmt unsere Kanzlerin ,nach dem Sie beraten wurde an den Trauerfeiern für die Gefallenen teil.
Das ganze wird dann durch die öffentlich rechtlichen Sender in jedes Wohnzimmer gebracht ,mit dem Kommentar wie tief erschüttert man über die Verluste ist.
Verluste ? Verluste machen Betriebe oder Geschäfte ,sogar bei Banken soll das möglich sein. Die Verleugnung eines Krieges ,denn Keiner in Deutschland will, in dem man ihn de facto mit dem Hinweis auf Bündnistreue und Kampf gegen den Terrorismus billigt ist und bleibt ein Krieg. Wo sind eigentlich unsere Grenzen ? Im Kaschmir oder Somalia ,am Horn von Afrika oder im Balkan?
Ich habe tiefes Mitgefühl für jedes Leben das in diesem Krieg verloren geht ,für beide Seiten , aber die Logik des Krieges ist der Tod der Menschen. Deshalb ist diese öffentliche zur Schau Stellung eigentlich nur noch peinlich Frau Merkel und Herr von Guttenberg ,sie beabsichtigen ganz klar einen Gewöhnungseffekt ,in dem Sie wohl weiterhin ,,Ihre Trauer" öffentlich wirksam ausstrahlen lassen. Aber Ihre Trauer ist nicht die Verabscheuung und der Wille des Volkes gegen diesen Krieg,den Sie nie gewinnen können . Das haben schon 300000 russische Soldaten erlebt und sind nach unzähligen Opfern gescheitert.
Es nutzt auch nichts wenn man verkündet ,man holt unsere Gefallenen wieder heim. Wenn man sie in einen Krieg schickt der keiner ist ,dann sollte man sie auch wieder zurückholen, aber gesund und unversehrt!!!!
Ich habe selber gedient und hätte dieses Land verteidigt ,weil es unsere Verfassung hergibt. Aber wenn man unsere Verfassung aushöhlt und missbraucht und unsere Söhne in einem Krieg opfert den keiner will dann zeigt das nur ,das man am Volk vorbeiregiert und das Wohl unserer Soldaten nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.
Wir haben in Afghanistan nichts ,aber auch überhaupt nichts zu verteidigen außer eine sture Ideologie und ein unheiliges Bündnis das glaubt jedem seine westliche Ideologie wie einen Hut überstülpen zu können.
jedes Opfer ist ein Opfer zuviel .Deshalb raus aus Afghanistan ,zurück mit unseren Jungs ,gesund nicht im Sarg!!  


 12.04.2010 Leserbrief, Jülicher Zeitung/Jülicher Nachrichten, Seite 5Lothar Böling

       Weg mit der Zeitarbeit!
Lothar Böling aus Düren meint zur SPD-Politik:
Welch späte Einsicht, zu der die Generalsekretärin der SPD da gekommen ist! Die SPD habe die Büchse der Pandora geöffnet. Was Frau Nahles da erklärt,
davor haben Gewerkschafter und linke Politiker schon vor Jahrzehnten gewarnt. Was denkt Frau Nahles denn, warum die Arbeitgeberverbände so
vehement die Einführung der Zeitarbeit gefordert haben. Das Argument Auftragsspitzen abfangen zu wollen, war doch nur ein billiger Vorwand. Die
Umwandlung normaler Arbeitsplätze in Zeitarbeitsplätze war von Anfang an das Ziel. Fragt sich nur, was Frau Nahles und ihre SPD mit der späten Erkenntnis
jetzt anfangen? Von der alten gewerkschaftlichen Forderung gleiche Löhne für gleiche Arbeit, sind wir heute entfernter denn je.

02.März2010Erik Mahlberg, DIE LINKE KV Aachen

         Bundesverfassungsgericht erklärt Vorratsdatenspeicherung für Grundgesetzwidrig

Seit 2008 müssen alle Telekommunikationsanbieter, Verbindungsdaten aus der Telefon-, Mail- und Internetnutzung sowie Handy-Standortdaten sechs Monate lang speichern und für Zwecke der Strafverfolgung sowie der Gefahrenabwehr vorhalten.

Als Grund für die Notwendigkeit einer so umfassenden Vorratsdatenspeicherung wurden damals EU-Vorgaben, Kampf gegen Terrorismus und der ach so beliebten Kinderpornographie angeführt. Nach heute Morgen verteidigte Wolfgang Bosbach (CDU) das Gesetz: „Bei Straftaten wie Kinderpornografie im Internet gebe es fast nur Ermittlungsansätze durch diese Daten“.   
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21.Februar2010Erik Mahlberg, DIE LINKE KV Aachen

          Deutschland auf dem Weg zur Internetzensur

Wie aus den Medien zu entnehmen war, hat Bundespräsident Horst Köhler am 17.02.2010 das "Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen" unterzeichnet, dass noch zur Zeiten der große Koalition im Eilverfahren und gegen den Widerstand großer Teile der Bevölkerung durch den Bundestag gebracht wurde.

Hiergegen gab es eine Online-Petition im Bundestag, die von Franziska Heine initiiert wurde und bei der innerhalb kürzester Zeit 134.000 Menschen unterzeichnet haben (ich war einer davon). Diese Petition wurde vollständig ignoriert und das Gesetz im Eilverfahren noch vor der Bundestagswahl durchgewunken.

Das von Ursula v. d. Leyen eingebracht Gesetz sieht das Sperren von Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten durch sog. DNS-Sperren vor. Hierzu sollen die Internet-Provider dazu verpflichtet werden, Ihre DNS-Server durch sog. Blacklists zu filtern. DNS-Server sind Server, die die im Browser eingegebene Web-Adresse in die IP-Adresse übersetzen, also z. B.
http://die-linke.de/ in die IP-Adresse 212.222.128.68. Blacklists sind Filterlisten auf denen IP-Adressen gespeichert sind, deren Aufruf gesperrt ist. 
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