Positionen:
09.07.2010 Siegfried
Faust, DIE LINKE im Jülicher Rat |
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Zur
Ankündigung von Bundesarbeitsminister Brüderle (FDP), die Rentengarantie
aufkündigen zu wollen: |
"Statt den Rentnern Kürzungen in Aussicht
zu stellen, sollte Brüderle in seiner Funktion als Arbeitsminister
lieber hinterfragen, warum trotz stetiger Steigerung der
Arbeitsproduktivität die Löhne in der Bundesrepublik überhaupt sinken!
Diese Abkopplung widerspricht dem ökonomischen Grundsätzen der so
genannten Marktwirtschaft und trägt die Hauptverantwortung für die in
Gang gesetzte Umverteilungsmaschinerie in Deutschland- mit all ihren
unsozialen Folgen.“
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09.07.2010 Manfred
Penners, DIE LINKE Jülich |
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Der Einstieg in eine neue Gesundheitsreform ist nicht gelungen |
Was so glorreich von schwarz-gelb verkündet wurde als der große Wurf
,eine neue Gesundheitsreform stellt sich jetzt schon als Betrug und Roßtäüscherei heraus. Wir haben grundsätzlich nichts gegen Reformen .Wenn
aber Beitragserhöhungen in ein System gehen und nicht nach Einsparmaßnahmen
gesucht wir d bzw. nicht in Aussicht gestellt wird auch jene zur Kasse zu
bitten die dieses System als Gelddruckmaschine benutzen ,dann ist es absurd.
Wieder müssen Rentner, Arbeitnehmer ,Studenten und Geringverdiener für
diesen Schwachsinn bezahlen. Die Anhebung der Kassenbeiträge sowie der
Arbeitslosenversicherung zeigt das ganze Dilemma dieser verkorksten
Koalition ,was vorher mehr Netto vom Brutto hieß, heißt dann, noch weniger
vom weniger.
Die Zusatzbeiträge freizugeben bis zu 2% macht die GKV zu den Tankstellen
der Nation, da werden wir ja sehen das es wie an den Tankstellen, zugeht
einer legt vor ,der Rest zieht nach. Die Überforderungsklausel die dann
einsetzt wenn der Versicherte nicht in der Lage ist höhere Zusatzbeiträge zu
bezahlen ,soll dann wiederum über Steuern finanziert werden und die bezahlen
ja wohl die Arbeitnehmer. Diese Reform ist zutiefst ungerecht ,weil sie
wieder nur von den einkommensabhängigen Arbeitnehmern den Rentnern und den
schwachen in dieser Gesellschaft bezahlt werden soll. Nicht die
Pharmaindustrie ,die wieder einmal durch Ihre Lobbyisten geschont wurden und
Apotheken die ihr Geld mittlerweile selber drucken werden zur Kasse gebeten.
Nein ,wieder der kleine Mann !
Deshalb fordert die Linke nicht umsonst sei Jahren eine Bürgerversicherung
ohne Beitragsbemessungsgrenze für alle vom Minister bis zum Millionär, von
Ackermann über Merkel bis zum Rentner, Arbeitslosen und Hartz IV Empfänger.
Sollte es den Reichen und Großverdienern in diesem Land dann immer noch an
etwas fehlen, bleibt garantiert genug übrig sich privat zusätzlich zu
versichern. Wir brauchen keine 2 oder 3 Klassen Behandlung ,keine
Entsolidarisierung über diese Gesundheitsprämie durch die Hintertür sondern
Reformen im Renten und Gesundheitssystem die Krisenfest und bezahlbar sind
,das geht nur über diesen Weg ,das ist Solidarität.
Für unseren Gesundheitsminister bleibt doch nur noch ein Fazit ,sie sind
gescheitert ,sie haben uns wissentlich belogen und getäuscht. Treten sie
endlich zurück möglichst schnell und wenn es geht alle aus dieser
desaströsen Regierung, bevor Ihr uns alle zu Bittstellern macht.
Ich zitiere einen User der zu dieser Gesundheitsreform ins Net schrieb:,,
Der Trog ist immer der Gleiche, nur die Schweine wechseln.''
Jülicher
Nachrichten Leserbriefe / Seite 27 Alban
Werner (Aachen) |
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Linker Beschluss glaubwürdig |
Alban Werner aus Aachen
meint zum Interview mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan
„Linke muss hinzulernen“: Wenn es nach Herrn Nietan geht, braucht die
Linke also Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie. Nietans
„Demokratieverständnis“ heißt aber bloß: Rot-Grün sucht einen Kandidaten
aus, redet weder vorher noch nachher mit der Linken ernsthaft darüber
und erwartet dann, dass die Linke Herrn Gauck untertänigst mitzuwählen
habe. Für: nichts. Dieses Demokratieverständnis – das nicht mehr ist als
ein Denken in taktischen Spielchen – sagt mehr über den, der es
einfordert, als über die, die es abweisen. Zudem hat Herr Gauck von der
Agenda 2010 bis hin zu den Kriegseinsätzen der Bundeswehr Positionen,
die denen der Linken diametral entgegenstehen. Insofern war das „Nein“
der Linken glaubwürdig.
Maßlos geärgert haben mich allerdings die Aussagen des SPD-Vorsitzenden
Sigmar Gabriel, wonach die Linke durch die Wahl Joachim Gaucks ihre
vermeintliche Verbundenheit zur DDR endlich glaubhaft überwinde. Was für
ein Verständnis von Vergangenheitsbewältigung hat dieser Mann?
[Offensichtlich das von 1949ff, als etliche Nazi-Kader dank
fragwürdiger „Persilscheine“ auch in der nach-faschistischen
Bundesrepublik an den Schalthebeln der Macht bleiben durften: Globke,
Filbinger, Carstens, etc. pp. Damals reichte schon der simple Amtseid
auf das Grundgesetz, um vom braunen Parteigänger zum patentierten
Demokraten zu werden. Eine linke Abgeordnete könnte aus taktischen
Gründen für Gauck stimmen und trotzdem im Inneren weiter die DDR für
einen sozialistischen Hort der Menschenrechte halten – nach Sigmar
Gabriels Maßstäben aber wäre sie alleine durch ihr Abstimmungsverhalten
lupenreine Demokratin.
Eine Vergangenheitsbewältigung, die den Namen wirklich verdient, sieht
anders aus, und wenn Herr Gabriel und andere dazu nichts zu sagen haben
außer leicht durchschaubaren Anschuldigungen, sollten sie besser gleich
dazu schweigen.]
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29.Mai 2010 Jörg
Penners, DIE LINKE Jülich |
Wieder
einmal muss man mit Entsetzen feststellen, dass- wenn man darüber
nachdenkt, Einsparungen in diesem Land vorzunehmen- wieder ein falscher
Ansatz getroffen wird und das man anscheinend seine eigenen Gesetze
nicht allzu gut kennt. Jetzt wo man doch ganz „überraschend“
feststellt das man Geld verschenkt hat was man eigentlich nicht hat, und
es nach Griechenland überwiesen hat, will man wieder den Armen in
Deutschland an die „Wäsche“. Das Kommunen sowieso schon einen
Mietspiegel haben, in dem festgelegt ist wie viel Geld jedem für die
Miete zusteht ist wohl bei unserer Regierung noch nicht angekommen.
Trotzdem muss man über solche sinnfreien Maßnahmen sprechen und
wahrscheinlich werden diese Kürzungen konsequent durchgezogen. Dabei
sollte man sich lieber fragen warum die Zahl der Hartz IV Empfänger
immer weiter steigt und was man dagegen unternehmen kann. Das Lohnniveau
in Deutschland sinkt immer weiter, Arbeitnehmer werden mit skandalösen
Niedriglöhnen abgespeist sodass man zum Amt laufen muss um eine
Aufstockung zu beantragen, damit man noch Butter für sein Brot kaufen
kann. Die Unternehmen wirtschaften dieses Land Jahr für Jahr weiter
runter, in dem sie mit ihren unverschämt niedrigen Löhnen automatisch
mehr Hartz IV Empfänger schaffen. Nachdem man die Arbeitsverträge die
sowieso nur meist auf ein Jahr befristet sind erhält, braucht man viel
Glück und bekommt vielleicht auch ein zweites Jahr .Aber dann ist auch
Schluss für den Sklaven der Neuzeit, weil man Ihn ja sonst fest
einstellen müsste. Dann nimmt man sich doch lieber einen neuen der
genauso ausgebeutet wird.
Wieso wehrt man sich in diesem Land, das mal die größte
Wirtschaftsnation war, mit Händen und Füssen gegen einen Mindestlohn,
mit der Begründung „dies würde nicht Funktionieren“, jedoch das Volk
sieht das es in anderen Ländern schon Jahrzehnte praktiziert wird und es
immer schon funktioniert. Man sollte dort ansetzen, endlich mal die
Wirtschaft zur Verantwortung zu ziehen, dass dieser Irrsinn endlich
gestoppt wird. Man muss nämlich auch kein Wirtschaftsweiser sein um zu
wissen das wenn, die Bürger gut verdienen dadurch die Kaufkraft steigt
und somit auch die Wirtschaft und das Land auf Dauer wieder finanziell
besser da steht. Man braucht nicht nur Export sondern auch die Kaufkraft
im eigenen Land auch Binnenkonjunktur genannt Davon sind zur zeit über
10 Millionen Menschen in Deutschland ausgeschlossen.
Kurios ist aber auch die Feststellung, dass die
Berufsförderungsmaßnahmen der Arbeitsagenturen Milliarden verschlucken
ohne dass sie etwas bringen. Es wird ja schon seit Jahren geduldet,
jetzt wo man jedoch finanziell am Boden ist muss man gegen diese
sinnlosen Maßnahmen etwas unternehmen. Dies hätte man sich schon
überlegen sollen bevor man nicht vorhandenes Geld verschenkt. Da bläst
man lieber Milliarden in die Luft, dafür stimmt dann die
Arbeitslosenstatistik.
Grundsätzlich gehört Hartz IV abgeschafft. Was vorher Jahrzehnte lang
funktioniert hat kann nicht schlecht gewesen sein, dieses unsinnige und
undurchsichtige Gesetz kostet dem Land mehr als man sich vorher
vorgestellt hat und man zieht aus Sturheit nicht die Reißleine, weil man
sich dann einen Fehler eingestehen würde.
Was aber wieder mal bewiesen wurde ist, das es in diesem Land keine
Demokratie mehr gibt, das Volk wird bei jeder Entscheidung übergangen,
und die Partei der „Bürgerlichen Mitte“ wie die FDP die vorher geworben
hat im Wahlkampf, mit mehr Brutto vom Netto und Steuererleichterungen
für die kleineren und Mittleren Einkommen hat sich selber demaskiert
indem sie wieder Ihren Spendern den Banken und Finanzdienstleistern mit
dem Milliardenpaket zur Eurorettung ein zweites Weihnachtsfest beschert
hat.“.
Das ganze wird nur noch von den Sozialdemokraten getoppt, kein ja, kein
nein, Stimmenhaltung beim Milliardenpaket, da stiehlt man sich aus der
Verantwortung, aber will in NRW regieren.
Da sucht man das Gespräch mit der; LINKEN’’ um nach einem missglückten
Demokratieexorzismus zu verkünden Die Linke ist nicht regierungsfähig,
da kann der normale Mensch nur sagen; Ihr doch auch nicht!!!!Sie wollten
nicht, denn dann hätten sie ja alles was in ihrem Programm steht
umsetzen können und müssen.Tariftreue, gegen Lohndumping, Bekämpfung der
alters und Kinderarmut, Mindestlohn. Jetzt läuft das genau wie in
Berlin, da kann man dem Bürger wieder erzählen das, das in der großen
Koalition nicht durchsetzbar war.
Das bedeutet das alle Sozialen Schweinereien und anders ist das nicht
mehr zu nennen was man zurzeit in Berlin ausheckt wieder von den
Arbeitnehmern, den Rentnern, den Arbeitslosen und von den sozial
schwachen bezahlt werden müssen und wir werden keinen Aufschrei der SPD
hören
Kein Kampf gegen die Finanzhaie und Spekulanten, keine Regulierung der
Finanzmärkte ,da kassiert man lieber bei dem ab der sich sowieso nicht
wehrt.
Wieso eigentlich nicht ??? |
16.Mai 2010 Jörg
Penners, DIE LINKE Jülich
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Schwach, Peinlich,
Desaströs |
Da
ziehen Kraft und Co. mit markigen Worten durch NRW, im
Wahlkampf, um Schwarz-Gelb abzuwählen.
Nachdem diese unselige Koalition nun abgewählt ist,
hechelt die SPD den Verlierern hinterher weil Sie eine
Koalition mit den Verlierern machen will. Da wird auf
eine erbärmliche Art wieder einmal jedem Wähler
bewusst gemacht ,das er nur noch als Stimmvieh
gebraucht wird. Die Sozialdemokraten entwickeln eine
geradezu perfide Art Ihre Wähler jedes mal ins Gesicht
zu schlagen.
Die Bürger wollten vor allen Dingen eins, Veränderung.
Sie haben so gewählt ,weil sie den anderen Parteien
zutrauen das ein Ende des Sozialabbaues stattfindet
,der Kampf gegen Lohndumping, Altersarmut, Hartz IV,
und ein Ende der unsozialen Bildungs- und
Schulpolitik in NRW endlich seinen Anfang nimmt. Statt
jetzt den nötige Mut zu beweisen und mit der Linken zu
koalieren ,denn das wäre ein Neuanfang , jammern sie den
Liberalen Verlierern hinterher .Dieses Land hat nur noch ein
soziales Gewissen und nur noch eine Partei die sich sozial
nennen darf und das ist DIE LINKE'. Die SPD wäre gut beraten
endlich einmal zu akzeptieren was der Wähler will ,und nicht
was die Medien ,die Konzerne oder die Finanzbranche gerne
hätten. Rot-Rot-Grün ist eine gute Option für die Zukunft von
NRW und der Garant für einen Stopp des Sozialabbaus in Berlin.
Alles andere dient nur der Mehrheitsbeschaffung und wie es
damit steht das sieht jeder Bürger an dem was sich täglich, ja
mittlerweile stündlich in der Koalition in Berlin abspielt.
Sehr geehrte Frau Kraft ,bringen Sie endlich die Kraft auf die
Sie am Wahlabend gezeigt haben. Abgewählt ist abgewählt .Gehen
Sie endlich den Weg der Erneuerung ,wagen Sie mehr Demokratie
,weg mit alten Zöpfen. DIE LINKE ist demokratischer und
Verfassungstreuer als die ,die sie laufend zu ihren Gunsten
verbiegen. Siehe Afghanistaneinsatz ,Milliardenkredite oder
Hartz IV. Wer regieren will ,der muss auch schon mal E..r
zeigen.
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DIE LINKE lehnt "Publik Private Partnership"
(PPP) Projekte zwischen Kommunen und privaten Investoren grundsätzlich
ab: |
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DIE LINKE. NRW setzt sich gegen das „Zusammenwirken mit privaten
Unternehmen in so genannten Public Private Partnership Projekten“ ein. „Während
die Privaten die Gewinne machen, sollen Städte und Gemeinden die Risiken tragen.
Bestehende Verträge dieser Art, auch langfristige Mietverträge und
Ausgliederungen von weiteren Dienstleistungen, sind offenzu legen.“
Was ist PPP?
PPP ist mittlerweile die am weitesten verbreitete Form von
Beteiligungsformen des Privatsektors an Einrichtungen der öffentlichen Hand.
Bund, Städte und Gemeinden suchen zur Realisierung ihrer Infrastrukturmaßnahmen
zunehmend Partner aus der Privatwirtschaft. Bei diesen PPP-Projekten bleibt die
Infrastruktur meist im Besitz der Öffentlichen Hand, während die Privaten das
Management, die technologische Entwicklung, die Realisation und vielfach auch
die Finanzierung des Projekts übernehmen.
Wer förderte PPP?
Die rot-grüne Koalition kann für sich beanspruchen die
Etablierung von PPP entscheidend vorangetrieben zu haben. Im Sommer 2005
stimmten Bundestag und Bundesrat für das „Gesetz zur Beschleunigung der
Umsetzung von Öffentlich Privaten Partnerschaften und zur Verbesserung
gesetzlicher Rahmenbedingungen für Öffentlich Private Partnerschaften“ Dadurch
wurden die Vergaberegeln für die Abwicklung von PPP-Modellen entscheidend
erleichtert, Steuervorteile geschaffen und sogar Privatunternehmen gestattet im
Zuge eines privatisierten Fernstraßenbaus Mautgebühren zu erheben. Im
Koalitionsvertrag von CDU/CSU vom November 2005 wurden PPP als Weg gepriesen „um
Defizite öffentlicher Leistungserbringung zu schließen.“ Es ist schon
bemerkenswert, wenn die SPD jetzt im NRW. Kommunalwahlkampf fordert, den
Ausverkauf öffentlicher Unternehmen zu stoppen, aber in der Vergangenheit alles
getan hat, um diesen Ausverkauf voranzutreiben gerade auch in der PPP-Form.
PPP in NRW
NRW kommt in Sachen Privatisierung und PPP-Modelle bundesweit
eine Vorreiterrolle zu. Die schwarz-gelbe Koalition hatte 2005 vereinbart: „Die
öffentliche Hand darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben nur dann wirtschaftlich
betätigen, wenn ein dringender öffentlicher Zweck durch private Unternehmen
nicht ebenso gut und wirtschaftlich erfüllt werden kann.“ Damit war der Weg
offen den Druck auf die Kommunen massiv zu erhöhen, weitere Teile der
Daseinsfürsorge zu privatisieren oder verstärkt auf PPP-Modelle zu setzen. So
lieferte die Landesregierung NRW das Gemeinwohl an die Privatwirtschaft aus.
Die konkreten PPP-Projekte
Mittlerweile laufen in NRW 22 Pilotprojekte zur Förderung von
PPP angefangen von der Planung, Neubau, Finanzierung und Betrieb eines
Unterrichtsgebäudes an der Ruhr-Universität in Bochum über den Betrieb eines
Berufschulzentrums in Leverkusen bis zur Umstrukturierung der „Hafen und
Bahnbetrieb“ in Krefeld. Die PPP-Initiative NRW unter Leitung des
Finanzministeriums gibt dabei weit reichende Ziele für die Zukunft aus: „In
verschiedenen Pilot- Projekten werden derzeit konkrete Erfahrungen mit PPP
gesammelt. Mittelfristig soll die PPP Initiative über die Mobilisierung von
privatem Kapital und Know How zur Entlastung des Landeshaushalts und der
kommunalen Haushalte beitragen. Langfristig sind weitere PPP Projekteund -
Anwendungsfelder in NRW möglich, wenn sich die jetzt angestoßenen "Piloten"bewähren.“
Die große PPP-Koalition
Hinter der Privatisierungsform PPP steht eine große Koalition
aus SPD/FDP/Grünen und CDU/CSU. Alle bisher öffentlichen Bereiche sollen der
Privatisierung noch schneller geöffnet werden als es bisher schon möglich war.
PPP ist eine Form der Privatisierung bei der es um die „profitorientierte
Ausrichtung gemeinschaftlicher Aufgaben“ (Rügemer) geht. Das Risiko trägt dabei
die öffentliche Hand, die Gewinne streichen die Privaten ein. Angeblich soll die
öffentliche Hand dabei der weiteren Verschuldung entgehen, und stürzt sich dabei
durch heimliche, langfristige und neue Verpflichtungen in noch tiefere
Verschuldung. Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern werden dabei „für dieselben oder eher noch schlechteren Leistungen
noch mehr Lasten aufgebürdet als vorher“
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29.April 2010 Patrick
Penners, DIE LINKE Jülich
Es ist schon erstaunlich was sich im Moment in
unserem Land abspielt. Je schlechter die schwarz-gelbe Koalition in
der Bevölkerung abschneidet und ihr Ansehen sinkt, geschieht in
einem 14tägigen Rhythmus jedes mal ein Wunder. Das so genannte
Jobwunder ,man lässt sich von bezahlten Experten und Instituten
öffentlich in den Medien feiern das es wieder aufwärts geht auf dem
Arbeitsmarkt. Nur noch 3,4Millionen Arbeitslose oder
Arbeitssuchende. Eine Statistik die so voller falscher Zahlen steckt
und auch wissentlich so veröffentlicht wird um den Eindruck zu
erwecken ,da wäre wirklich ein
Wunder geschehen.
1.) Hartz IV Empfänger werden nicht als arbeitslos oder
arbeitsuchend in dieser Statistik mit aufgeführt.
2.)ca.400000 1€ Jobs pro Jahr werden nicht mit aufgezählt.
3.)Über 55jährige brauchen statistisch nicht erfasst werden.
4.)Immer Mitte des Monats schickt die BFA ca.200000 Arbeitslose in
Trainingsmaßnahmen ,so erscheinen sie am Monatsende nicht in der
Statistik ,weil mit Aufnahme der Trainingsmaßnahme als nicht mehr
arbeitsuchend geführt werden müssen.
Der Gipfel der perfiden Selbstbeweihräucherung ist das monatlich
zwischen 20000 und 30000 Arbeitslose in Hartz IV landen und so diese
Statistik nach unten drücken.
Ja wir haben ein Jobwunder es geht aufwärts in diesem Land 3,4
Millionen Arbeitslose fast 7Millionen Hartz IV Empfänger ,55jährige
die nicht mehr vorhanden sind ,junge Menschen unter 25Jahren die bei
den Eltern wohnen und deshalb noch nicht einmal Anspruch auf Hartz
IV haben.
Fast 10Millionen Arbeitslose ,wo ist denn da das Jobwunder.
Es ist erschreckend und ernüchternd zugleich ,wenn man sieht mit
welchen Tricks diese Regierung versucht die Bürger hinters Licht zu
führen und immer wieder Monat für Monat mit dem selben Ritual
versucht uns zu erzählen das es aufwärts geht.
Traue niemals einer Statistik die du nicht selber gefälscht
hast!!!!!!
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25.April 2010 Manfred
Penners, DIE LINKE Jülich
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Gefallen , verwundet, für was ? |
Jetzt
wird der Krieg in Afghanistan zum telegenen Absurdum degradiert , auch wenn
viele in unserer Gesellschaft das nicht wahrhaben wollen. Vor der
Kundusaffäre hat es weder unsere Kanzlerin noch der politischen ,,Elite "
interessiert wer wann wo gefallen oder verwundet wurde, da man ja zu seinem
Bündnispartner stehen musste. Nun plötzlich in einer entscheidenden Wahl
stellt man sich hin und verteidigt diesen politischen Irrweg Um das ganze
noch wirksamer zu gestalten nimmt unsere Kanzlerin ,nach dem Sie beraten
wurde an den Trauerfeiern für die Gefallenen teil.
Das ganze wird dann durch die öffentlich rechtlichen Sender in jedes
Wohnzimmer gebracht ,mit dem Kommentar wie tief erschüttert man über die
Verluste ist.
Verluste ? Verluste machen Betriebe oder Geschäfte ,sogar bei Banken soll
das möglich sein. Die Verleugnung eines Krieges ,denn Keiner in Deutschland
will, in dem man ihn de facto mit dem Hinweis auf Bündnistreue und Kampf
gegen den Terrorismus billigt ist und bleibt ein Krieg. Wo sind eigentlich
unsere Grenzen ? Im Kaschmir oder Somalia ,am Horn von Afrika oder im
Balkan?
Ich habe tiefes Mitgefühl für jedes Leben das in diesem Krieg verloren geht
,für beide Seiten , aber die Logik des Krieges ist der Tod der Menschen.
Deshalb ist diese öffentliche zur Schau Stellung eigentlich nur noch
peinlich Frau Merkel und Herr von Guttenberg ,sie beabsichtigen ganz klar
einen Gewöhnungseffekt ,in dem Sie wohl weiterhin ,,Ihre Trauer" öffentlich
wirksam ausstrahlen lassen. Aber Ihre Trauer ist nicht die Verabscheuung und
der Wille des Volkes gegen diesen Krieg,den Sie nie gewinnen können . Das
haben schon 300000 russische Soldaten erlebt und sind nach unzähligen Opfern
gescheitert.
Es nutzt auch nichts wenn man verkündet ,man holt unsere Gefallenen wieder
heim. Wenn man sie in einen Krieg schickt der keiner ist ,dann sollte man
sie auch wieder zurückholen, aber gesund und unversehrt!!!!
Ich habe selber gedient und hätte dieses Land verteidigt ,weil es unsere
Verfassung hergibt. Aber wenn man unsere Verfassung aushöhlt und missbraucht
und unsere Söhne in einem Krieg opfert den keiner will dann zeigt das nur
,das man am Volk vorbeiregiert und das Wohl unserer Soldaten nur noch eine
untergeordnete Rolle spielt.
Wir haben in Afghanistan nichts ,aber auch überhaupt nichts zu verteidigen
außer eine sture Ideologie und ein unheiliges Bündnis das glaubt jedem seine
westliche Ideologie wie einen Hut überstülpen zu können.
jedes Opfer ist ein Opfer zuviel .Deshalb raus aus Afghanistan ,zurück mit
unseren Jungs ,gesund nicht im Sarg!!
12.04.2010
Leserbrief, Jülicher Zeitung/Jülicher Nachrichten, Seite 5 Lothar Böling
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Weg mit der Zeitarbeit! |
Lothar Böling aus Düren meint zur SPD-Politik:
Welch späte Einsicht, zu der die Generalsekretärin der SPD da gekommen ist! Die SPD habe die Büchse der Pandora geöffnet. Was Frau Nahles da erklärt,
davor haben Gewerkschafter und linke Politiker schon vor Jahrzehnten gewarnt. Was denkt Frau Nahles denn, warum die Arbeitgeberverbände so
vehement die Einführung der Zeitarbeit gefordert haben. Das Argument Auftragsspitzen abfangen zu wollen, war doch nur ein billiger Vorwand. Die
Umwandlung normaler Arbeitsplätze in Zeitarbeitsplätze war von Anfang an das Ziel. Fragt sich nur, was Frau Nahles und ihre SPD mit der späten Erkenntnis
jetzt anfangen? Von der alten gewerkschaftlichen Forderung gleiche Löhne für gleiche Arbeit, sind wir heute entfernter denn je.
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02.März2010 Erik
Mahlberg, DIE LINKE KV Aachen
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Bundesverfassungsgericht erklärt Vorratsdatenspeicherung für
Grundgesetzwidrig |
Seit
2008 müssen alle Telekommunikationsanbieter, Verbindungsdaten aus der Telefon-,
Mail- und Internetnutzung sowie Handy-Standortdaten sechs Monate lang speichern
und für Zwecke der Strafverfolgung sowie der Gefahrenabwehr vorhalten.
Als Grund für die Notwendigkeit einer so umfassenden Vorratsdatenspeicherung
wurden damals EU-Vorgaben, Kampf gegen Terrorismus und der ach so beliebten
Kinderpornographie angeführt. Nach heute Morgen verteidigte Wolfgang Bosbach
(CDU) das Gesetz: „Bei Straftaten wie Kinderpornografie im Internet gebe es fast
nur Ermittlungsansätze durch diese Daten“.
weiter
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21.Februar2010 Erik
Mahlberg, DIE LINKE KV Aachen
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Deutschland auf dem Weg zur Internetzensur |
Wie aus den Medien zu entnehmen
war, hat Bundespräsident Horst Köhler am 17.02.2010 das "Gesetz zur Bekämpfung
von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen" unterzeichnet, dass noch zur
Zeiten der große Koalition im Eilverfahren und gegen den Widerstand großer Teile
der Bevölkerung durch den Bundestag gebracht wurde.
Hiergegen gab es eine Online-Petition im Bundestag, die von Franziska Heine
initiiert wurde und bei der innerhalb kürzester Zeit 134.000 Menschen
unterzeichnet haben (ich war einer davon). Diese Petition wurde vollständig
ignoriert und das Gesetz im Eilverfahren noch vor der Bundestagswahl
durchgewunken.
Das von Ursula v. d. Leyen eingebracht Gesetz sieht das Sperren von Webseiten
mit kinderpornografischen Inhalten durch sog. DNS-Sperren vor. Hierzu sollen die
Internet-Provider dazu verpflichtet werden, Ihre DNS-Server durch sog.
Blacklists zu filtern. DNS-Server sind Server, die die im Browser eingegebene
Web-Adresse in die IP-Adresse übersetzen, also z. B.
http://die-linke.de/ in die IP-Adresse 212.222.128.68. Blacklists sind
Filterlisten auf denen IP-Adressen gespeichert sind, deren Aufruf gesperrt ist.
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