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| DIE LINKE IM JÜLICHER
STADTRAT, Seite 2: |
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28.Oktober 2010
DIE LINKE im Jülicher Rat |
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Brückenkopfpark: DIE LINKE
unterstützte das Projekt im Oktober 2010 das "Jugendgästehaus"(JGH) |
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Jülich:
DIE LINKE unterstützt das Projekt Jugendgästehaus im
Brückenkopfpark. Hier besteht aus unserer Sicht eine sinnvolle
Perspektive- auch mit Blick auf eine Ausrichtung in Richtung
nachhaltig angelegtes Stadtmarketing, die sowohl den BürgerInnen als
auch der Stadt, langfristig betrachtet, zu Gute kommen wird. Da-
bedingt durch die derzeit untragbaren Bedingungen für die Verwaltung
der Brückenkopf GmbH (Unterbringung in Containern) eine Investition
in Verwaltungsräume in etwa der Größenordnung, die jetzt vom Rat für
das Gästehaus beschlossen wurde, hätte getätigt werden müssen,
stellt sich der LINKEN die jetzt beschlossene Lösung als
zukunftweisende Lösung dar, die nicht nur die Attraktivität des
Brückenkopfes erhöhen wird, sondern künftig auch im Winter
kulturelle und sportliche Angebote erstellt werden können sowie mit
der Themenorientierung "Energie" ein interessanter Beitrag zur
Bildung angeboten werden kann. Kritik übt DIE LINKE allerdings an
der fehlenden Informationsbereitschaft seitens der Stadtverwaltung
und der Brückenkopf GmbH. In Sachen Bürgerbeteiligung ist ein
Umsteuern unumgänglich!
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Anmerkungen zum JGH vom 12.5.11: Im Oktober 2010
lagen den Ratsvertretern nicht alle Umstände zum Projekt JGH
vor. Inzwischen hat sich die vorgestellte Finanzierungsvariante
als unvollständig dargestellt, außerdem ist das Vorhaben, im
Zusammenhang mit der Richtung des JGHés einen Jungwald komplett
abzuholzen für DIE LINKE absolut untragbar. Deshalb hat der
Vertreter der Partei DIE LINKE im April 2011 im Rat gegen die
derzeitig mfaforisierte variante des JGH gestimmt. |
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15..Juli 2010 Siegfried
Faust, DIE
LINKE Jülich |
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DIE LINKE unterstützt das
Projekt "Via Belgica" |
Jülich blickt nicht nur auf eine
Historie als Herzogstadt mit Zitadelle und Brückenkopf zurück,
sondern war bereits zu Zeit der Römer ein wichtiger Knotenpunkt an
der Römerstraße
"Via
Belgica",
die von Köln nach Boulogne- sur- Mer führte. Im Zuge der Regionale 2010
ist die Stadt Jülich gemeinsam mit neun anderen Anrainerkommunen des
Verlaufes der ehemaligen Römerstraße "Via Belgica" der "Erftstädter
Erklärung" beigetreten und hat sich damit verpflichtet, diese
Römerstraße zu sichern, zu schützen und der Öffentlichkeit in
geeigneter Form zu präsentieren. Jülich wird dabei eine zentrale Rolle
zukommen: Im Museum in der Zitadelle soll eine Themenbezogene
Ausstellung eingerichtet werden. DIE LINKE begrüßt diese
geschichtsträchtige Erweiterung des kulturellen Angebotes der Stadt. |
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15..Juli 2010 Siegfried
Faust, DIE
LINKE Jülich |
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Anfrage
zu den finanziellen Auswirkungen des „Sparpakets“ der
Bundesregierung |
Jülich: Die
Anfrage des LINKEN Vertreters im Stadtrat zu den
finanziellen
Auswirkungen des „Sparpakets“ der Bundesregierung für die Stadt
Jülich wurde auf der Ratssitzung am 14.Juli 2010 vom Bürgermeister
ausführlich beantwortet. Als Fazit lässt sich feststellen, dass die
Stadt Jülich angesichts der nebulösen Umsetzungspraktiken des
Schwarz- gelben "Sparpaketes" derzeit keine genauen Angaben zu den
gestellten Fragen geben kann. Damit diese Anfrage zu einem späteren
Zeitpunkt nicht nochmals gestellt werden muss, verständigte sich der
Jülicher Rat am 14.7. darauf, dass nach dem Bekannt werden der
Umsetzungspraktiken dieses Paketes die Anfrage erneut bearbeitet und
dann auch mit konkreten Zahlen beantwortet wird. |
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05..Juli 2010 Siegfried
Faust, DIE
LINKE Jülich |
| Stellungnahme zum Konzept der
Jülicher WOGE für die Stadthallensanierung |
Jülich:Generell
begrüßt DIE LINKE, dass durch die WOGE Bewegung in die
Sache der Stadthallenerhaltung gekommen ist. Das
vorgestellte Konzept ist im Wesentlichen schlüssig und
könnte zum Erhalt der Stadthalle als Zentrum sowohl
des Jülicher Vereinslebens als auch eines erweiterten
kulturellen Angebotes in unserer Stadt beitragen.
Eine intensive Auswertung der Vorträge von Herrn
Steiner sowie vor allem von Herrn Aldinger hat bei
einigen Mitgliedern der Jülicher LINKEN im Ansatz auch
den Eindruck hinterlassen, dass eventuell weniger die
Sanierung der Stadthalle als vielmehr das günstige
Erlangen eines Filetgrundstückes im Herzen unserer
Stadt mit Gewinnorientierter Hotel- und
Vermietungsbewirtschaftung den vordergründigen
Ausschlag für das Engagement der WOGE darstellen
könnte.
Aus unserer Sicht soll und muss die
Stadthallensanierung den absoluten Schwerpunkt der
erforderlichen Baumaßnahmen bilden! Dazu erwarten wir,
genau wie die Vereine und die FDP, dass die noch
offenen Fragen, zum Beispiel, wie viele Menschen nach
der Sanierung in der Stadthalle noch Platz finden
können, umfassend geklärt werden. Es ist sowohl für
die Stadt Jülich als auch für die Jülicher Vereine
eher uninteressant, ob und in welchem Umfang sich ein
angebautes Hotel sowie Gästehäuser des
Forschungszentrums rechnen, sondern das Interesse
sollte vorrangig darauf fokussiert werden, in wie weit
das kulturelle- und Vereinsleben unserer Stadt
erhalten bzw. erweitert werden kann.
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27.Mai 2010 DIE
LINKE Jülich |
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Der Vertreter der Partei DIE
LINKE stimmt Jülicher Haushalt zu! |
Jülich:Der
Vertreter der Partei DIE LINKE im Jülicher Stadtrat, Siegfried
Faust, hat auf der Sitzung des Stadtrates am 27. Mai 2010 dem
Jülicher Haushalt für 2010 zugestimmt. In seiner Haushaltsrede
verwies der LINKE Stadtverordnete darauf, dass vor allem eine völlig
verfehlte Steuer- und Sozialpolitik die eigentliche Ursache für das
regelrechte Ausbluten der Städte und Gemeinden in NRW darstellt.
Positiv bewertete er unter Anderem, dass Fraktionsübergreifend im
sozialen Bereich, bei der Bildung und der Personalpolitik nicht der gnadenlose Rotstift angesetzt wurde. Mit
den Sätzen: "Als Vertreter der LINKEN werde ich, trotz
ablehnender Haltung zur KGS (Katholischen Grundschule)- dem vorliegenden
Haushalt zustimmen. Ich möchte damit ein Zeichen setzen: DIE LINKE
in NRW ist sehr wohl bereit, Verantwortung zu übernehmen!"
überraschte der LINKE Stadtverordnete alle im Jülicher Ratssaal
Versammelten.
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26.Mai 2010 DIE
LINKE Jülich |
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Rede des LINKEN
Stadtverordneten zum Jülicher Haushalt 2010 |
"Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen
und Herren, in den letzten Monaten haben wir uns in den Ausschüssen
und dem Rat intensiv mit der Haushaltssituation der Stadt Jülich
beschäftigt. Wie bei vielen anderen Städten und Gemeinden in NRW ist
auch die Situation unserer Stadt als alles andere als rosig zu
bezeichnen. Eine seit etlichen Jahren betriebene Politik der
systematischen Umverteilung in der Bundesrepublik hat zu drastischen
Veränderungen in unserer Gesellschaft geführt. Nicht nur die Kluft
zwischen Arm und Reich wird immer größer, sondern auch vielen
Städten und Gemeinden steht das Wasser bis zum sprichwörtlichen
Hals.
Verantwortungsvolles wirtschaftliches Handeln setzt
die Notwenigkeit voraus, dass zwischen Einnahme und Ausgabe ein
Gleichgewicht erzielt wird..."
Die
gesamte Rede als PDF
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26.März 2010 DIE
LINKE Jülich |
| Musikschule: Sozialermäßigung
von 90 % bleibt! |
LINKE Ratsarbeit ist nicht
vergeblich: Die für die Jülicher Musikschule
geltende Sozialermäßigung für Kinder und Jugendliche von Empfängern
von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB II und SGB XII von 90 Prozent
bleibt bestehen: das ist das Ergebnis der Abstimmung über die neue
Gebührenordnung der Jülicher Musikschule vom Stadtrat am 25.März
2010. In einem weitergehenden Antrag der SPD Fraktion, den die JÜL
Fraktion und der LINKE Vertreter unterstützen, wurde eine linear
abfallende Sozialermäßigung für Kinder aus solchen Familien
beschlossen, deren Familieneinkommen nur knapp über dem SGB II Satz
liegt. Die vorgeschlagene Absenkung des "normalen"
Einzelunterrichtes um 4,50 Euro wurde vom Rat mit großer Mehrheit
abgelehnt.
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21.März 2010 DIE
LINKE Jülich |
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Die Jülicher Stadthalle:
sanieren statt abreißen! |
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Der geplante Abriss der Stadthalle und die vorgesehene Auslagerung des
kulturellen Zentrums der Stadt Jülich in eine
Mehrzweckhalle am Stadtrand findet nicht die Unterstützung der
Partei DIE LINKE. Einerseits wird allgemein der Verlust der
Attraktivität unserer Innenstadt beklagt, andererseits soll aber die
sowohl für die Jülicher Vereine als auch für kulturelle
Veranstaltungen verschiedenster Couloir bewährte und das Stadtbild
prägende Stadthalle abgerissen werden. Die geplante Mehrzweckhalle
am Schulzentrum Linnicher Straße kann doch wohl nicht im Ernst als
vergleichbare Alternative in Erwägung gezogen werden! Mit einem
Stadthallenabriss und der Vorstellung, das Schulzentrum als
Alternative anzubieten, würde auf jeden Fall ein großer und
auch wichtiger Teil des kulturellen Lebens unserer Stadt nicht nur
aus der Innenstadt verbannt sondern sogar unterbunden werden! Man
sollte sich gar nicht erst mit dem Gedanken vertraut machen, welche
negativen Folgen sich daraus allein für die Karnevallsvereine
ergeben würden.... DIE LINKE Jülich ist gegen diese Pläne: Statt zum
Beispiel die Realschule für teures Geld und aus unserer Sicht völlig
unnötig umziehen zu lassen, sollte die Stadthalle instand gesetzt
und modernisiert werden. Das wäre ein wichtiger Schritt zu der von
allen im Rat vertretenen politischen Kräften einhellig angestrebten
Verbesserung der Attraktivität unserer Innenstadt! |
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21.März 2010 Siegfried
Faust, DIE
LINKE im Jülicher Stadtrat |
| DIE LINKE fordert kostenlose
Bildung für Alle: auch in der Musikschule! |
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DIE
LINKE wird die für die Musikschule geplante Absenkung der Ermäßigung
für Kinder aus sozial benachteiligten Familien von derzeit 90% auf
50% nicht mittragen! Es kann aus unserer Sicht nicht sein, dass die
Folgen der den Kommunen von Bund und Land verordneten
Finanzknappheit vor allem wieder Denen aufgebürdet werden, die die
wenigste Schuld an den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise
haben!
Diese geplante Absenkung der Musikschulgebühren würde im konkreten
Fall der Früherziehung von betroffenen Kindern einen Anstieg von
derzeit monatlich 2,70 € auf 13,50 € bedeuten. Beim
Einzelunterricht läge das monatliche Schulgeld sogar bei bis zu 40
Euro! Welche Hartz IV Familie soll solche Summen noch stemmen
können? Das Bundesverfassungsgericht hat gerade den derzeitigen
Hartz IV Regelsatz für Kinder und Jugendliche als nicht
verfassungskonform abgestraft. Statt aber diese Entscheidung des
höchsten Gerichtes zu berücksichtigen, beabsichtigt die Stadt Jülich
eine weitere Verschärfung der Situation. In der Konsequenz hätte die
Absenkung der Sozialermäßigung zur Folge, dass 29 musikalisch
talentierten Kindern die Chance auf musische Bildung genommen wird.
Daran ändert auch die in Aussichtstellung von fünf Stipendien, zumal
Diese an schwierigste Kriterien gebunden sind und für mindestens 24
betroffene Kinder keine Bedeutung erlangen, absolut nichts.
Während für Prestigeobjekte wie den Neubau einer katholischen
Grundschule Millionen in die Hand genommen werden, soll ausgerechnet
den Kindern eine auf ihr Talent aufbauende Zukunft genommen werden,
die aus den Familien kommen, die der sozialen
Umverteilungsmaschinerie in der Bundesrepublik bereits zum Opfer
gefallen sind. Besondere Brisanz erfährt dieses Vorhaben auch
dadurch, dass gleichzeitig der "normale" Einzelunterricht von
derzeit 84,50 Euro um 4,40 Euro auf 80 Euro abgesenkt werden soll.
Die aus unserer Sicht unglaubwürdige Begründung einer Verbesserung
der Konkurrenzfähigkeit der Musikschule soll- und nur diesen Schluss
kann DIE LINKE aus dem Vorhaben ziehen- ausgerechnet von den Kindern
und Familien getragen werden, die bereits durch durchaus
vergleichbare politische Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene
an den Rand unserer Gesellschaft gedrückt wurden!
10. Februar2010
Dietmar Bartsch, DIE
LINKE |
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Kommunen: Genug
gekürzt
! |
Die
Städte und Gemeinden befinden sich in akuter Not: Weil die Einnahmen
aus der Gewerbesteuer weg brechen und Schwarz-Gelb die Kassen mit
Geschenken an Hoteliers und reiche Erben zusätzlich belastet, können
viele Kommunen nicht mehr alle Pflichtaufgaben erfüllen. "Das Ende
der Fahnenstange ist erreicht", sagte LINKE- Bundesgeschäftsführer
Dietmar Bartsch in seinem Pressestatement nach der Sitzung des
geschäftsführenden Parteivorstandes. Deswegen müsse Schluss sein mit
den Kürzungen bei den Kommunen, weil dort die Menschen besonders
betroffen sind.
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02.
Februar2010
DIE LINKE Jülich |
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DIE
LINKE im Jülicher Rat fordert Kinderkrebsstudie |
DIE
LINKE Jülich hat am 23. Januar 2010 beim Rat der Stadt einen
Antrag
eingereicht, der eine Aufforderung an die ehemaligen Betreiber des
AVR Versuchsreaktor, eine Kinderkrebsstudie nach den Kriterien der
Universität Mainz in der Jülicher Region in Auftrag zu geben,
beinhaltet.
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Jülich.
«Die Linke» Jülich hat beim Rat der Stadt einen Antrag eingereicht,
die ehemaligen Betreiber des AVR-Versuchsreaktor, aufzufordern, eine
Kinderkrebsstudie nach den Kriterien der Universität Mainz in der
Jülicher Region in Auftrag zu geben.
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15.Januar 2010 Siegfried
Faust, Stadtverordneter DIE
LINKE im Jülicher Rat
|
Atommülltransporte: DIE LINKE sieht sich bestätigt. |
Am 12. Dezember
stellte der Vertreter der Partei DIE LINKE im Jülicher Stadtrat eine
Anfrage an den Bürgermeister, ob ihm bzw. der Stadt bekannt sei, ob
in absehbarer Zeit Atomtransporte vom Jülicher Forschungszentrum (FZJ)
in das Zwischenlager Ahaus durchgeführt werden sollen.
Auf der
Ratssitzung am 21. Dezember 2009 antwortete der Jülicher
Bürgermeister, dass ihm das FZJ mitgeteilt hätte, solche Transporte
würden in absehbarer Zeit nicht durchgeführt. Mit dieser Auskunft
gaben sich LINKE und GRÜNE nicht zufrieden und beantragten mit
Unterstützung einer knappen Ratsmehrheit, dass zur nächsten
Ratssitzung Mitte Februar 2010 ein Vertreter des FZJ vor dem
Jülicher Parlament Auskunft zum Verbleib der derzeit in Jülich
eingelagerten 152 mit radioaktiven Abfall gefüllten Castorbehälter
zu erteilen.
Als Reaktion auf
die Initiative des Stadtrates hat das Forschungszentrum kurzfristig
in einem Schreiben vom 11.Januar 2010 an alle Jülicher
Stadtverordneten jetzt zugegeben, dass es für die Zeit nach 2013
vorgesehen sei, die mit Brennelementen gefüllten Jülicher
Castorbehälter in das Zwischenlager Ahaus zu transportieren. Ein
entsprechendes Planungs- und Genehmigungsverfahren würde noch
laufen. Der Stadtverordnete der Jülicher LINKEN, Siegfried Faust,
der bereits zum Genehmigungsverfahren für die Zwischenlagerung des
AVR Behälters in Jülich im November 2008 seine Skepsis in der Frage
des Umganges mit den nuklearen Hinterlassenschaften der
Versuchsreaktoren zum Ausdruck gebracht hatte, sieht sich angesichts
der neuesten Erkenntnisse darin bestätigt. DIE LINKE erwartet jetzt
vom FZJ, dass die Bürgerinnen und Bürger umfassend über alle
Vorhaben und deren Risiken aufgeklärt werden.
02.Januar 2010 Siegfried
Faust, Stadtverordneter DIE
LINKE im Jülicher Rat
|
Fragezeichen für das
Jülicher Krankenhaus? |
Mit Erstaunen hat DIE LINKE Jülich der
lokalen Presse entnommen, dass der Kreis per einstweiliger Verfügung
die Übernahme des Jülicher Krankenhauses durch die CTW (Caritas)
gestoppt hat. Der Standpunkt der LINKEN ist es zwar,
Privatisierungen zu verhindern und Rekommunalisierungen anzuregen
bzw. zu unterstützen. Im Fall unseres
Krankenhauses stellt sich die Lage aber so dar, dass der Kreis
bisher keine vernünftigen Konzepte zur Übernahme der Trägerschaft
des Krankenhauses vorgelegt hat sowie eine Finanzierung auf der
Basis schwarzer Zahlen angesichts der gegenwärtigen
wirtschaftlichen Situation von Kreis und Kommune mehr als
zweifelhaft ist.
Hier wird ein Konflikt auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten und vor Allem
der Angestellten bzw. Beschäftigten des Jülicher Krankenhauses
ausgetragen!
DIE LINKE im Jülicher Rat hat auf der Ratssitzung am 21.12.2009
einem offenen Brief an den Landrat des Kreises Düren zur
Trägerschaftsproblematik des Krankenhauses zugestimmt (siehe
"offener Brief...", vom 22.12.09, zwei Spalten tiefer nachlesbar).
Mit der jetzt vom Kreis erwirkten einstweiligen Verfügung wurde
weder dem reibungslose Krankenhausbetrieb noch der nach wie vor
unsichere Situation der Beschäftigten Rechnung getragen.
20.Dezember 2009 DIE
LINKE im Jülicher Rat
|
FZJ:
Keine Castortransporte von Jülich nach Ahaus? |
Auf
Anfrage
des Vertreters der Partei DIE LINKE im Jülicher Rat, ob dem
Bürgermeister bzw. der Stadt Jülich bekannt ist, ob in absehbarer
Zeit Castortransporte mit nuklear verstrahltem Müll vom Jülicher
Forschungszentrum (FZJ) in das Zwischenlager Ahaus geplant seien,
antwortete der Bürgermeister, dass das FZJ nach Rücksprache der
Stadt mitgeteilt hätte, dass trotz der anders lautenden
Antragstellung der "Gesellschaft für Nuklear- Service (GNS)",
derzeit auf dem Gelände des FZJ lagernde radioaktive Brennelemente
nach Ahaus zu verlagern, solche Transporte in absehbarer Zeit nicht
geplant seinen. Diese Aussage steht im Widerspruch zu den Recherchen
der Bürgerinitiative "Kein
Castor nach Ahaus.de".
Mit
Unterstützung der Fraktion der GRÜNEN wurde die Stadtverwaltung aber
beauftragt, zur nächsten Stadtratssitzung einen Vertreter des Jülicher
Forschungszentrum einzuladen, der dann zu den Fragen von
Atommüllzwischenlagerungen- und eventuellen Castortransporten vom FZJ
nach Ahaus Stellung beziehen
muss.
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20.Dezember 2009 DIE
LINKE im Jülicher Rat
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Offener Brief an
den Landrat und den Kreistag zur Trägerschaft des Jülicher
Krankenhauses |
Auf Antrag der CDU -
Fraktion verabschiedete der Jülicher Rat auch mit der Stimme der
LINKEN einen offenen Brief an den Landrat und den Kreistag des
Kreises Düren, in dem das Befremden der Jülicher Politik darüber zum
Ausdruck gebracht wird, dass immer noch keine abschließende
Stellungnahme zur Übernahme der Trägerschaft des Jülicher
Krankenhauses durch die CTW (Caritas) getroffen wurde. Der Rat
fordert den Kreis auf, eine Stellungnahme abzugeben, warum die
Übernahme der Trägerschaft durch die CTW noch nicht vollzogen ist.
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