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Pressebericht:28.Juli 2010 Jülicher
Nachrichten
Keine Zukunft für die GWS |
Kreis Düren: «Die GWS in dieser Form ist gescheitert und
hat keine Zukunft mehr.» Dieser Satz stammt nicht etwa von
Oppositionspolitikern wie Dietmar Nietan oder Oliver Krischer - er
stammt von Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratsvorsitzender der
gescheiterten Gesellschaft, die ursprünglich mit den Gewinnen aus
Immobiliengeschäften exzellente Wirtschaftsförderung betreiben
sollte und statt dessen meist aus den Schlagzeilen nicht heraus kam.
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15..Juli 2010 Siegfried
Faust, DIE
LINKE Jülich
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DIE LINKE unterstützt das
Projekt "Via Belgica" |
Jülich blickt nicht nur auf eine
Historie als Herzogstadt mit Zitadelle und Brückenkopf zurück,
sondern war bereits zu Zeit der Römer ein wichtiger Knotenpunkt an
der Römerstraße
"Via
Belgica", die von Köln nach Boulogne- sur- Mer führte. Im Zuge
der Regionale 2010 ist die Stadt Jülich gemeinsam mit neun anderen
Anrainerkommunen des Verlaufes der ehemaligen Römerstraße "Via Belgica" der "Erftstädter Erklärung" beigetreten und hat sich damit
verpflichtet, diese Römerstraße zu sichern, zu schützen und der
Öffentlichkeit in geeigneter Form zu präsentieren. Jülich wird dabei
eine zentrale Rolle zukommen: Im Museum in der Zitadelle soll eine
Themenbezogene Ausstellung eingerichtet werden. DIE LINKE begrüßt
diese geschichtsträchtige Erweiterung des kulturellen Angebotes der
Stadt.
15..Juli 2010 Siegfried
Faust, DIE
LINKE Jülich
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Anfrage zu den finanziellen
Auswirkungen des „Sparpakets“ der Bundesregierung |
Die
Anfrage des LINKEN Vertreters im Stadtrat zu den
finanziellen
Auswirkungen des „Sparpakets“ der Bundesregierung für die Stadt
Jülich wurde auf der Ratssitzung am 14.Juli 2010 vom Bürgermeister
ausführlich beantwortet. Als Fazit lässt sich feststellen, dass die
Stadt Jülich angesichts der nebulösen Umsetzungspraktiken des
Schwarz- gelben "Sparpaketes" derzeit keine genauen Angaben zu den
gestellten Fragen geben kann. Damit diese Anfrage zu einem späteren
Zeitpunkt nicht nochmals gestellt werden muss, verständigte sich der
Jülicher Rat am 14.7. darauf, dass nach dem Bekannt werden der
Umsetzungspraktiken dieses Paketes die Anfrage erneut bearbeitet und
dann auch mit konkreten Zahlen beantwortet wird.
15..Juli 2010 Siegfried
Faust, DIE
LINKE Jülich
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Tariftreue kann derzeit
nicht realisiert werden |
Der
von der LINKEN in den Jülicher Rat eingebrachte
Antrag
auf Einführung von Tariftreue als Vergabekriterium für
öffentliche Auftrage der Stadt ist nach Prüfung der Jülicher
Stadtverwaltung unter der Berücksichtigung der gegenwärtigen
Gesetzlage in der EU, der BRD und NRW leider der Zeit nicht realisierbar:
"Der gewünschte Erfolg des
Antrages ist durch die Kommune nicht
herbeizuführen..." bemerkt die Jülicher Verwaltung in ihrer
Ratsvorlage vom 10. Juli 2010 und schlussfolgert weiter:
"...vielmehr müssten bundesweit geltende Mindestlöhne eingeführt
oder vermehrt für allgemein verbindlich erklärte Tarifverträge
geschaffen werden". Dieser Schlussfolgerung kann sich die Jülicher
LINKE nur anschließen, fordert die Partei doch schon seit etlichen
Jahren die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnens in der Bundesrepublik.
Sowohl der Jülicher Antrag auf
Tariftreue als auch die Recherche der Jülicher Stadtverwaltung
wurden an die
Landtagsfraktion
der LINKEN NRW weitergeleitet. Der Fraktionsvorsitzende Wolfgang
Zimmermann hat dem Jülicher Stadtverordneten Siegfried Faust
mitgeteilt, dass die Landtagsfraktion sich mit dem Thema beschäftigt
und eine entsprechenden Antrag zeitnah in den NRW Landtag einbringen
wird.
05..Juli 2010 Siegfried
Faust, DIE
LINKE Jülich |
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Stellungnahme zum Konzept der
Jülicher WOGE für die Stadthallensanierung |
Generell
begrüßt DIE LINKE, dass durch die WOGE Bewegung in die
Sache der Stadthallenerhaltung gekommen ist. Das
vorgestellte Konzept ist im Wesentlichen schlüssig und
könnte zum Erhalt der Stadthalle als Zentrum sowohl
des Jülicher Vereinslebens als auch eines erweiterten
kulturellen Angebotes in unserer Stadt beitragen.
Eine intensive Auswertung der Vorträge von Herrn
Steiner sowie vor allem von Herrn Aldinger hat bei
einigen Mitgliedern der Jülicher LINKEN im Ansatz auch
den Eindruck hinterlassen, dass eventuell weniger die
Sanierung der Stadthalle als vielmehr das günstige
Erlangen eines Filetgrundstückes im Herzen unserer
Stadt mit Gewinnorientierter Hotel- und
Vermietungsbewirtschaftung den vordergründigen
Ausschlag für das Engagement der WOGE darstellen
könnte.
Aus unserer Sicht soll und muss die
Stadthallensanierung den absoluten Schwerpunkt der
erforderlichen Baumaßnahmen bilden! Dazu erwarten wir,
genau wie die Vereine und die FDP, dass die noch
offenen Fragen, zum Beispiel, wie viele Menschen nach
der Sanierung in der Stadthalle noch Platz finden
können, umfassend geklärt werden. Es ist sowohl für
die Stadt Jülich als auch für die Jülicher Vereine
eher uninteressant, ob und in welchem Umfang sich ein
angebautes Hotel sowie Gästehäuser des
Forschungszentrums rechnen, sondern das Interesse
sollte vorrangig darauf fokussiert werden, in wie weit
das kulturelle- und Vereinsleben unserer Stadt
erhalten bzw. erweitert werden kann.
DIE Jülicher LINKE wird bei den anstehenden Gesprächen
am runden Tisch mit aller Aufmerksamkeit darauf
achten, dass einer Sanierung bzw. dem Erhalt der
Stadthalle das vorrangige Interesse aller Beteiligten
gewidmet wird und sich das dann auch in den später
anstehenden Vertragsverhandlungen widerspiegeln wird.
25.Juni 2010 DIE
LINKE Jülich |
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"Mit Migranten für Migranten":
(MiMi) Projekt für
interkulturelle Gesundheitsinformation |
Um das Wissen von Migrantinnen und
Migranten über Gesundheit und das Gesundheitssystem in Deutschland
zu verbessern, hat der Kreis Düren engagierten Menschen mit eigener
Migrationsgeschichte als interkulturelle Gesundheitsmediatoren
(Gesundheitslotsen) ausgebildet. Das Ziel dieses MiMI Projektes ist
die nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Situation von
Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. In Jülich können sich
Migrantinnen und Migranten in den Sprachen französisch, russisch und
chinesisch über Themen wie Migration und Gesundheit, Schwangerschaft
und Familienplanung, Kindergesundheit und Unfallprävention,
Ernährung und Bewegung, Vorsorge und Früherkennung sowie Alter und
Pflege informieren.
Kontakt:
Frau Gatzen, Stadtverwaltung Jülich, Amt für Kinder, Jugend und
Sozialplanung (Neues Rathaus, Große Rurstraße 17, Zimmer 162) Tel.:
02461/63377
agatzen@juelich.de
25.Juni 2010 DIE
LINKE Jülich |
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Sprechstunden für Jülicher
Migrantinnen und Migranten |
Die Mitglieder des
Integrationsrates werden im Neuen Jülicher
Rathaus regelmäßige Sprechstunden durchführen.
Migrantinnen und Migranten können dort Probleme aus
vielschichtigen Bereichen vortragen, Informationen
einholen oder um Unterstützung zum Beispiel in
Gesundheitsfragen oder beim Umgang mit Behörden
erhalten. Es ist möglich, sich auch in den Sprachen
französisch, russisch, chinesisch, arabisch und
spanisch an die Mitglieder des Integrationsrates zu
wenden.
Die erste Sprechstunde
findet am 1. Juli 2010 von 16.30 bis 18.30 im Neuen
Rathaus, Zimmer 54 (Nebengebäude) statt. Als
Ansprechpartner stehen Herr Idrissi (Intergrationsrat
Jülich) und Frau Nekipelow (Projekt Migranten
für Migranten / MiMi) zur Verfügung.
Ab dem 2. September
2010 findet an jedem Donnerstag von 16.30 bis 18.30
die Sprechstunde des Integrationsrates im Nebengebäude
des Neuen Rathauses, Zimmer 54, statt.
27.Mai 2010 DIE
LINKE Jülich |
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Der Vertreter der Partei DIE
LINKE stimmt Jülicher Haushalt zu! |
Der
Vertreter der Partei DIE LINKE im Jülicher Stadtrat, Siegfried
Faust, hat auf der Sitzung des Stadtrates am 27. Mai 2010 dem
Jülicher Haushalt für 2010 zugestimmt. In seiner Haushaltsrede
verwies der LINKE Stadtverordnete darauf, dass vor allem eine völlig
verfehlte Steuer- und Sozialpolitik die eigentliche Ursache für das
regelrechte Ausbluten der Städte und Gemeinden in NRW darstellt.
Positiv bewertete er unter Anderem, dass Fraktionsübergreifend im
sozialen Bereich, bei der Bildung und der Personalpolitik nicht der gnadenlose Rotstift angesetzt wurde. Mit
den Sätzen: "Als Vertreter der LINKEN werde ich, trotz
ablehnender Haltung zur KGS (Katholischen Grundschule)- dem vorliegenden
Haushalt zustimmen. Ich möchte damit ein Zeichen setzen: DIE LINKE
in NRW ist sehr wohl bereit, Verantwortung zu übernehmen!"
überraschte der LINKE Stadtverordnete alle im Jülicher Ratssaal
Versammelten.
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26.Mai 2010 DIE
LINKE Jülich |
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Rede des LINKEN
Stadtverordneten zum Jülicher Haushalt 2010 |
"Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen
und Herren, in den letzten Monaten haben wir uns in den Ausschüssen
und dem Rat intensiv mit der Haushaltssituation der Stadt Jülich
beschäftigt. Wie bei vielen anderen Städten und Gemeinden in NRW ist
auch die Situation unserer Stadt als alles andere als rosig zu
bezeichnen. Eine seit etlichen Jahren betriebene Politik der
systematischen Umverteilung in der Bundesrepublik hat zu drastischen
Veränderungen in unserer Gesellschaft geführt. Nicht nur die Kluft
zwischen Arm und Reich wird immer größer, sondern auch vielen
Städten und Gemeinden steht das Wasser bis zum sprichwörtlichen
Hals.
Verantwortungsvolles wirtschaftliches Handeln setzt
die Notwenigkeit voraus, dass zwischen Einnahme und Ausgabe ein
Gleichgewicht erzielt wird..."
Die
gesamte Rede als PDF
01.April 2010 Erklärung
der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kommunalpolitischen Konferenz
am 27./28. 3. 2010 in Essen |
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Finanznot der Kommunen ist nicht hausgemacht! |
Bund und Länder tragen Hauptverantwortung für
sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben!Die Finanzlage vieler Städte, Gemeinden und
Landkreise ist alarmierend. Viele Kommunen befinden sich am Rande
des Bankrotts. Das Fundament des Staates gerät ins Wanken, wenn sich
an der Finanzausstattung der Kommunen nicht grundlegend etwas
ändert. Angesichts der milliardenschweren Bankenrettung durch
Bundesmittel ist es blanker Hohn, dass nicht die leisesten
Anstrengungen unternommen werden, die Schlaglöcher in den kommunalen
Haushalten zu beseitigen! Hauptursache für die prekäre Lage der
Kommunalfinanzen ist eine Steuersenkungspolitik beginnend unter
Rot-Grün, über Rot-Schwarz bis hin zu Schwarz-Gelb, d.h. seit
nunmehr gut 10 Jahren. Folgen sind: eine gigantische Umverteilung
von unten nach oben und Milliarden an Einnahmeverlusten für die
öffentliche Hand. Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise spitzt sich
die Finanzlage der Kommunen weiter zu. Die bereits heute hohe
kommunale Verschuldung steigt in einem für die Existenz der Städte
und Gemeinden bedrohlichem Ausmaß.. Bund und Länder wälzen dennoch
weiter Aufgaben und Lasten auf die Kommunen ab. Die Steuergeschenke
der schwarz-gelben Regierungen werden zu einem erheblichen Teil die
Kommunen aufbringen müssen, denen schon jetzt die Luft zum Atmen
fehlt.
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26.März 2010 DIE
LINKE Jülich |
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Musikschule: Sozialermäßigung
von 90 % bleibt! |
LINKE Ratsarbeit ist nicht
vergeblich: Die für die Jülicher Musikschule
geltende Sozialermäßigung für Kinder und Jugendliche von Empfängern
von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB II und SGB XII von 90 Prozent
bleibt bestehen: das ist das Ergebnis der Abstimmung über die neue
Gebührenordnung der Jülicher Musikschule vom Stadtrat am 25.März
2010. In einem weitergehenden Antrag der SPD Fraktion, den die JÜL
Fraktion und der LINKE Vertreter unterstützen, wurde eine linear
abfallende Sozialermäßigung für Kinder aus solchen Familien
beschlossen, deren Familieneinkommen nur knapp über dem SGB II Satz
liegt. Die vorgeschlagene Absenkung des "normalen"
Einzelunterrichtes um 4,50 Euro wurde vom Rat mit großer Mehrheit
abgelehnt.
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21.März 2010 DIE
LINKE Jülich |
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Die Jülicher Stadthalle:
sanieren statt abreißen! |
Der geplante Abriss der Stadthalle und die vorgesehene Auslagerung des
kulturellen Zentrums der Stadt Jülich in eine
Mehrzweckhalle am Stadtrand findet nicht die Unterstützung der
Partei DIE LINKE. Einerseits wird allgemein der Verlust der
Attraktivität unserer Innenstadt beklagt, andererseits soll aber die
sowohl für die Jülicher Vereine als auch für kulturelle
Veranstaltungen verschiedenster Couloir bewährte und das Stadtbild
prägende Stadthalle abgerissen werden. Die geplante Mehrzweckhalle
am Schulzentrum Linnicher Straße kann doch wohl nicht im Ernst als
vergleichbare Alternative in Erwägung gezogen werden! Mit einem
Stadthallenabriss und der Vorstellung, das Schulzentrum als
Alternative anzubieten, würde auf jeden Fall ein großer und
auch wichtiger Teil des kulturellen Lebens unserer Stadt nicht nur
aus der Innenstadt verbannt sondern sogar unterbunden werden! Man
sollte sich gar nicht erst mit dem Gedanken vertraut machen, welche
negativen Folgen sich daraus allein für die Karnevallsvereine
ergeben würden.... DIE LINKE Jülich ist gegen diese Pläne: Statt zum
Beispiel die Realschule für teures Geld und aus unserer Sicht völlig
unnötig umziehen zu lassen, sollte die Stadthalle instand gesetzt
und modernisiert werden. Das wäre ein wichtiger Schritt zu der von
allen im Rat vertretenen politischen Kräften einhellig angestrebten
Verbesserung der Attraktivität unserer Innenstadt!
21.März 2010 Siegfried
Faust, DIE
LINKE im Jülicher Stadtrat |
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DIE LINKE fordert kostenlose
Bildung für Alle: auch in der Musikschule! |
DIE
LINKE wird die für die Musikschule geplante Absenkung der Ermäßigung
für Kinder aus sozial benachteiligten Familien von derzeit 90% auf
50% nicht mittragen! Es kann aus unserer Sicht nicht sein, dass die
Folgen der den Kommunen von Bund und Land verordneten
Finanzknappheit vor allem wieder Denen aufgebürdet werden, die die
wenigste Schuld an den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise
haben!
Diese geplante Absenkung der Musikschulgebühren würde im konkreten
Fall der Früherziehung von betroffenen Kindern einen Anstieg von
derzeit monatlich 2,70 € auf 13,50 € bedeuten. Beim
Einzelunterricht läge das monatliche Schulgeld sogar bei bis zu 40
Euro! Welche Hartz IV Familie soll solche Summen noch stemmen
können? Das Bundesverfassungsgericht hat gerade den derzeitigen
Hartz IV Regelsatz für Kinder und Jugendliche als nicht
verfassungskonform abgestraft. Statt aber diese Entscheidung des
höchsten Gerichtes zu berücksichtigen, beabsichtigt die Stadt Jülich
eine weitere Verschärfung der Situation. In der Konsequenz hätte die
Absenkung der Sozialermäßigung zur Folge, dass 29 musikalisch
talentierten Kindern die Chance auf musische Bildung genommen wird.
Daran ändert auch die in Aussichtstellung von fünf Stipendien, zumal
Diese an schwierigste Kriterien gebunden sind und für mindestens 24
betroffene Kinder keine Bedeutung erlangen, absolut nichts.
Während für Prestigeobjekte wie den Neubau einer katholischen
Grundschule Millionen in die Hand genommen werden, soll ausgerechnet
den Kindern eine auf ihr Talent aufbauende Zukunft genommen werden,
die aus den Familien kommen, die der sozialen
Umverteilungsmaschinerie in der Bundesrepublik bereits zum Opfer
gefallen sind. Besondere Brisanz erfährt dieses Vorhaben auch
dadurch, dass gleichzeitig der "normale" Einzelunterricht von
derzeit 84,50 Euro um 4,40 Euro auf 80 Euro abgesenkt werden soll.
Die aus unserer Sicht unglaubwürdige Begründung einer Verbesserung
der Konkurrenzfähigkeit der Musikschule soll- und nur diesen Schluss
kann DIE LINKE aus dem Vorhaben ziehen- ausgerechnet von den Kindern
und Familien getragen werden, die bereits durch durchaus
vergleichbare politische Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene
an den Rand unserer Gesellschaft gedrückt wurden!
Zum Vergleich der Auszug aus der
Gebührenordnung der Musikschule Stadt Düren § 13 Abs1, Satz 1:"
| Von einer
Gebührenzahlung sind Kinder und Jugendliche von Empfängern von
Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB II und SGB XII, sowie
finanziell
Gleichgestellte, befreit. |
"Diese
Satzung wurde am 17.12.2003 vom Dürener Rat beschlossen und ist nach
wie vor gültig. Warum soll das nicht auch in Jülich gehen?!
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Kontakt
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DIE LINKE im Jülicher
Rat |
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Postfach 1110 |
|
52421
Jülich |
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Tel: 0163-7681628 |
Siegfried-faust@dielinke-juelich.de |
DIE LINKE im
Jülicher Rat bei:
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DIE LINKE im Jülicher Rat wird regelmäßige
Bürgersprechstunden im Neuen Rathaus durchführen. |
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Nächster Termin: |
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Donnerstag, 21.Oktober
2010, 15:30 bis 17.00 Uhr (Neues Rathaus,
Zi:16 ) |
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Der Vertreter
der Partei DIE LINKE im Jülicher Stadtrat: |
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Siegfried
Faust,
53
Jahre, geschieden 4 Kinder. Beruf: Mechaniker,
Mitglied: ver.di Stadtverordneter der Stadt Jülich
Beratendes Mitglied im Haupt-
und Finanzausschuss der Stadt Jülich, Beratendes
Mitglied im Aufsichtsrat der Jülicher Stadtwerke,
Mitglied des Jülicher Integrationsrates und der
Bauhof- kommission |
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DIE LINKE
Kommunal: |
DIE
LINKE.
NRW |
DIE
LINKE Städteregion
AACHEN
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LINKSFRAKTION
NRW |
DIE
LINKE Zülpich |
Linksfraktion-
Rhein- Erft |
Rosa-
Luxemburg- Stiftung |
Fraktion
DIE LINKE Städteregion Aachen |
Kommunalpolitisches
Forum NRW |
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Termine August bis Oktober 2010: |
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Ab dem 2.
September 2010 an jedem Donnerstag von16:30
- 18.30 Neues Rathaus (Nebengebäude), Zi 54
Sprechstunde des Integrationsrates |
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16.September 2010,
18:00 Uhr: Ausschuss für Integration
& Soziales |
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20.September 2010,
18:00 Uhr: Ausschuss Jugend, Familie,
Schule und Sport |
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23.September 2010,
18:00 Uhr: Planungs- Umwelt- und
Bauausschuss |
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30.September 2010,
18:00 Uhr: Haupt- und Finanzausschuss |
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07.Oktober 2010,
18:00 Uhr: Sitzung
Stadtrat |
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25.Oktoberr 2010,
18:00 Uhr: Bürgerausschuss |
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Kommunen: |
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